Ubtech Robotics drückt aufs Tempo. Statt erst Ende des Monats sollen die Aktionäre nun bereits am kommenden Dienstag über eine Milliarden-Übernahme entscheiden. Der Hersteller humanoider Roboter will damit seine Lieferkette absichern, doch die Aktie zeigte sich angesichts der jüngsten Verzögerungen nervös.
Strategische Weichenstellung
Am 10. März findet die außerordentliche Hauptversammlung in Shenzhen statt – deutlich früher als der ursprünglich geplante Termin am 26. März. Im Zentrum steht der Kauf von mindestens 43 Prozent an Zhejiang Fenglong Electric für rund 1,7 Milliarden Yuan (ca. 237 Millionen US-Dollar). Ubtech plant, den Komponentenhersteller über einen zweistufigen Prozess zu übernehmen und sechs von sieben Verwaltungsratsmitgliedern zu stellen.
Finanziell scheint der Deal auf den ersten Blick wenig attraktiv, da Fenglong im Geschäftsjahr 2024 nur einen bescheidenen Gewinn von rund 4,6 Millionen Yuan auswies. Strategisch ist der Zukauf jedoch essenziell: Das Zielunternehmen ist auf Motoren und hydraulische Steuerungssysteme spezialisiert – Schlüsselkomponenten für Ubtechs humanoide Roboter. Durch die vertikale Integration sichert sich der Konzern sofortige Fertigungskapazitäten, ohne Zeit und Kapital in den Neubau eigener Fabriken investieren zu müssen.
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Produktion soll skalieren
Der Schritt zur Übernahme wird durch volle Auftragsbücher untermauert. Ubtech verzeichnet nach eigenen Angaben Festaufträge im Wert von 1,4 Milliarden Yuan. Die monatliche Produktion des Modells Walker S2 liegt bereits bei über 300 Einheiten. Die Ziele sind ambitioniert: Bis Ende dieses Jahres soll die jährliche Kapazität auf 5.000 industrielle humanoide Roboter steigen, 2027 sollen es bereits 10.000 Einheiten sein.
An der Börse sorgten die bisherigen Unklarheiten rund um den Deal jedoch für Verunsicherung. Die Aktie verlor in der vergangenen Woche gut 7,5 Prozent und notierte zuletzt bei 112,30 Hongkong-Dollar. Marktbeobachter führen diese Volatilität vor allem auf die mehrfachen Terminverschiebungen im Übernahmeprozess zurück.
Der März bleibt intensiv für das Unternehmen. Bereits am 19. März folgt eine zweite Versammlung zur Abstimmung über neue Projektdienstleistungen, bevor am 31. März die Geschäftszahlen präsentiert werden. Das Votum am kommenden Dienstag dient somit als erster wichtiger Indikator für das Vertrauen der Investoren in den aggressiven Expansionskurs.
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