Die italienische Großbank UniCredit stockt ihre Beteiligung an der griechischen Alpha Bank weiter auf. Das Institut erwarb zusätzliche Finanzinstrumente im Umfang von rund 5 Prozent und hält nun insgesamt etwa 26 Prozent an der Athener Bank.
CEO Andrea Orcel zeigt sich mehr als zufrieden mit dem Griechenland-Engagement: „Unsere Investition in Alpha hat die Erwartungen weit übertroffen und ist weiterhin ein wichtiger Wachstumsbereich innerhalb unseres Geschäftes.“ Diese Worte dürften Musik in den Ohren der Anleger sein.
Millionenschwere Erträge in Sicht
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Analystenprognosen zufolge soll die Alpha-Beteiligung UniCredit im kommenden Jahr einen Nettogewinn von rund 244 Millionen Euro bescheren. Eine beachtliche Summe, die das ursprüngliche Investment längst rechtfertigt.
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Allerdings hat die Aufstockung ihren Preis für die Bilanz. Die wichtige Kernkapitalquote CET1 – ein zentraler Maßstab für die Kapitalstärke einer Bank – wird um etwa 65 Basispunkte sinken. Ein Wermutstropfen, der jedoch angesichts der erwarteten Erträge verkraftbar erscheint.
Strategischer Schachzug mit Weitblick
Was UniCredit für die zusätzlichen Anteile gezahlt hat, bleibt Geschäftsgeheimnis. Doch die Tatsache, dass das Management trotz der Belastung der Kapitalquote weiter in Alpha investiert, spricht für die Überzeugung, dass sich das griechische Abenteuer auch künftig auszahlen wird.
Die Expansion auf dem griechischen Markt zeigt UniCredits Strategie, von der wirtschaftlichen Erholung in Südeuropa zu profitieren. Ein Kalkül, das bisher aufzugehen scheint.
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