Unilever Aktie: Ex-Dividende am 14. Mai
Unilever steht vor der Hauptversammlung in London. Neben der Dividende von 0,46 Euro plant der Konzern milliardenschwere Aktienrückkäufe.
Kurz zusammengefasst
- Hauptversammlung am Mittwoch in London
- Ex-Dividende am 14. Mai mit 0,46 Euro
- Aktienrückkäufe von sechs Milliarden Euro geplant
- Operativer Umsatz stieg um 3,8 Prozent
Für Aktionäre von Unilever beginnt eine dichte Woche. Die Frist für die Stimmrechtsvertretung endet am heutigen Montag um 11:30 Uhr britischer Zeit. Bereits am Mittwoch folgt die Hauptversammlung in London. Direkt danach steht ein wichtiger Stichtag für die Dividende an.
Dividende und Management-Boni
Wer auf der Hauptversammlung nicht persönlich erscheint, muss jetzt handeln. Die Abstimmung per Vollmacht schließt in Kürze. Die dortigen Beschlüsse prägen die Strategie für das kommende Jahr.
Einen Tag nach dem Aktionärstreffen fällt der Blick auf die Ausschüttung. Am Donnerstag, den 14. Mai 2026, wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Die geplante Quartalszahlung liegt bei 0,46 Euro je Anteilsschein. Das Geld fließt Ende Juni auf die Konten.
Das Management richtet sich derweil langfristig aus. Führungskräfte wie CEO Fernando Fernandez erhielten kürzlich aktienbasierte Boni. Diese Papiere werden erst 2029 fällig. Aufsichtsrätin Zoe Yujnovich kaufte Anfang Mai eigene Aktien im Wert von rund 15.000 Pfund.
Solides Wachstum stützt das Geschäft
Operativ läuft der Konzern stabil. Unilever steigerte den bereinigten Umsatz im ersten Quartal um 3,8 Prozent. Der Treiber war ein höheres Verkaufsvolumen. Preiserhöhungen spielten mit einem Plus von 0,9 Prozent nur eine Nebenrolle.
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Die operative Marge soll im Gesamtjahr leicht steigen. Ein Sparprogramm aus dem Jahr 2024 hilft dabei massiv. Es brachte bereits Einsparungen von 750 Millionen Euro. Damit übertrifft der Konzern seine eigenen Ziele deutlich.
Die Folge: mehr Spielraum für Kapitalmaßnahmen. Zwischen 2026 und 2029 plant Unilever Aktienrückkäufe im Volumen von sechs Milliarden Euro. Einnahmen aus strategischen Verkäufen finanzieren dieses Vorhaben.
An der Börse spiegelt sich diese operative Stärke aktuell kaum wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 49,79 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von gut zehn Prozent auf der Anzeigetafel. Der Kurs pendelt derzeit knapp über dem Jahrestief. Die Hauptversammlung am Mittwoch bietet dem Management nun die Bühne, um Anleger von der weiteren Strategie zu überzeugen.
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