Uniper Aktie: Batteriespeicher-Deal im Minus?
Der Energiekonzern erwartet 2026 ein bereinigtes Konzernergebnis von 550 bis 650 Millionen Euro; die EBITDA-Prognose bleibt unverändert.

Kurz zusammengefasst
- Siebenjähriger Vertrag für geplanten Batteriespeicher
- Speicherprojekt mit 20 MW und rund 42 MWh
- Ergebnisprognose um 50 Millionen Euro erhöht
- Quartalsmitteilung für 10. November angekündigt
Uniper und die Stadtwerke Lippstadt haben am 30. Oktober einen siebenjährigen Tolling-Vertrag für einen geplanten Großbatteriespeicher vereinbart. Nach Angaben von Uniper übernimmt das Unternehmen die Vermarktung und die kommerzielle Optimierung des Speichers. Die Uniper-Aktie fiel gestern um 3,7% und schloss bei 43,10 €.
Siebenjähriger Vertrag für geplantes Speicherprojekt
Für den Großbatteriespeicher sind eine Leistung von 20 MW und eine Speicherkapazität von rund 42 MWh vorgesehen. Die Vereinbarung mit den Stadtwerken Lippstadt betrifft damit ein geplantes Projekt; Unipers vertraglich vereinbarte Aufgaben liegen bei dessen Vermarktung und kommerzieller Optimierung.
Vorläufige Zahlen und anstehende Termine
Als weiteren Unternehmenshintergrund hat Uniper am Mittwoch die Prognose für das bereinigte Konzernergebnis des Jahres 2026 angehoben. Die erwartete Spanne stieg um 50 Mio. € auf 550 bis 650 Mio. €. Die Prognose für das bereinigte EBITDA ließ das Unternehmen dagegen unverändert.
Für diese Ergebnisgröße erwartet Uniper weiterhin 1.100 bis 1.300 Mio. €. Als Grundlage der angehobenen Konzernergebnisprognose nannte das Unternehmen seine vorläufigen, ungeprüften Ergebnisse für die ersten neun Monate.
In diesem Zeitraum erreichte das bereinigte EBITDA nach Unternehmensangaben 1.024 Mio. €. Das bereinigte Konzernergebnis lag bei 579 Mio. €. Beide Angaben beziehen sich auf den Zeitraum Januar bis September 2026 und sind noch ungeprüft.
Die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung für Januar bis September 2026 hat Uniper für den 10. November angekündigt.
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