Der VanEck BDC Income ETF (BIZD) startete nach einem Kursrückgang von 1,4 % in der vergangenen Woche unter verstärkter Beobachtung in die neue Handelswoche. Während die hohe Dividendenrendite von über 12 % Anleger lockt, rücken Herausforderungen im privaten Kreditmarkt und die Qualität der zugrunde liegenden Portfolios stärker in den Fokus. Reicht die Ertragskraft der Business Development Companies (BDCs) aus, um die Ausschüttungen stabil zu halten?
Margendruck und Kreditrisiken
Der BDC-Sektor geriet zuletzt unter Verkaufsdruck. Sinkende Zinsen beginnen, die Renditen der Kreditportfolios zu schmälern, die zuvor oft im Bereich von 10 bis 11 % lagen. Gleichzeitig verschärft der zunehmende Wettbewerb um erstklassige Kredite den Margendruck auf die im ETF enthaltenen Unternehmen.
Aktuelle Bewertungen zwischen dem 0,70- und 0,85-fachen des Buchwerts signalisieren, dass der Markt vorsichtiger gegenüber potenziellen Ausfallrisiken wird. Marktbeobachter werten dies als Zeichen für wachsende Skepsis, insbesondere bei Engagements im Softwaresektor.
Termine für die Q2-Ausschüttung
Trotz der Kursvolatilität bleibt der ETF für einkommensorientierte Investoren aufgrund einer erwarteten Dividendenrendite von mehr als 12 % eine wichtige Option. Für das zweite Quartal 2026 stehen bereits die Eckdaten der nächsten Auszahlung fest:
- Ex-Tag: 1. April 2026
- Zahltag: 7. April 2026
- Referenzwert: Die vorangegangene Ausschüttung im Dezember 2025 lag bei etwa 0,40 US-Dollar je Anteil.
Die Stabilität dieser Zahlungen hängt maßgeblich von den Netto-Anlageerträgen (NII) der größten Positionen ab. Dazu gehören insbesondere Ares Capital Corp und Blue Owl Capital Corp, die einen wesentlichen Teil des Portfolios ausmachen.
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Fokus auf Quartalszahlen und Zinsen
In den kommenden Wochen dürften vor allem drei Faktoren die Entwicklung bestimmen. Am 26. Februar legt Main Street Capital (MAIN) seine Finanzergebnisse vor. Diese Zahlen gelten oft als Stimmungsbarometer für die gesamte Branche und könnten die Tendenz für den VanEck-ETF vorgeben.
Zudem beeinflusst die Zinsentwicklung direkt die Ertragsbasis. Da die im ETF enthaltenen BDCs primär variabel verzinsliche Kredite vergeben, wirken sich Änderungen in der Strategie der US-Notenbank unmittelbar auf die Zinserträge aus. Die Inflationsrate von 2,4 % im Januar liefert hierfür den makroökonomischen Rahmen.
Anleger sollten in den kommenden Berichten verstärkt auf die Entwicklung der „Non-accruals“ achten. Ein Anstieg dieser notleidenden Kredite wäre ein deutliches Signal für eine Verschlechterung der Kreditqualität innerhalb der Portfolios. Die Ergebnisse von Main Street Capital am 26. Februar markieren hierbei den nächsten entscheidenden Datenpunkt.
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