VanEck Gaming ETF: Vorsicht, Rutschgefahr!

Der VanEck Gaming ETF verliert an Wert, nachdem DraftKings und andere Branchenführer ihre Ziele für 2026 gesenkt haben. Die Anleger bewerten die Wachstumsaussichten im Gaming-Sektor neu.

Kurz zusammengefasst:
  • DraftKings prognostiziert niedrigere Umsätze für 2026
  • ETF-Kurs gerät durch verhaltene Branchenausblicke unter Druck
  • Flutter Entertainment und MGM verzeichnen deutliche Verluste
  • Anbieter von Infrastruktur wirken als Stabilitätsanker

Der VanEck Gaming ETF geriet zum Wochenauftakt unter Druck, da vorsichtige Ausblicke führender Branchenvertreter die Stimmung trüben. Trotz des Erreichens der Profitabilität im vergangenen Geschäftsjahr blicken Schwergewichte wie DraftKings verhaltener auf das Jahr 2026 als bisher vom Markt erwartet. Anleger stellen nun die Wachstumsziele für den gesamten Sektor auf den Prüfstand.

Die wichtigsten Daten zur aktuellen Lage:

VanEck Gaming ETF

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  • DraftKings-Umsatzprognose 2026: 6,5 bis 6,9 Mrd. USD (Markterwartung: 7,3 Mrd. USD).
  • Bereinigtes EBITDA 2026: 700 bis 900 Mio. USD (Markterwartung: 998 Mio. USD).
  • Wachstum: DraftKings steigerte den Quartalsumsatz zuletzt um 43 % auf 1,99 Mrd. USD.
  • ETF-Kurs: Der Fonds beendete die letzte Handelswoche bei 36,13 USD.

DraftKings dämpft die Erwartungen

Hauptursache für die jüngste Volatilität im ETF ist die Prognose von DraftKings. Obwohl das Unternehmen das Jahr 2025 erstmals mit einem Gewinn abschloss, enttäuschten die Ziele für das übernächste Jahr. Das Management bereitet die Aktionäre auf ein „Investitionsjahr“ vor. Der Fokus soll dabei auf neuen Prognoseplattformen und der Kundenakquise liegen, was kurzfristig zu Lasten der Profitabilität geht.

Die Reaktion am Markt verdeutlicht, dass die Erreichung der Gewinnzone allein nicht mehr ausreicht. Investoren bewerten nun kritisch, wie hoch die Kosten für die weitere Skalierung in einem zunehmend regulierten Umfeld ausfallen werden.

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Auswirkungen auf das Portfolio

Die defensivere Haltung strahlte unmittelbar auf weitere wichtige Positionen des VanEck Gaming ETF aus. Flutter Entertainment, das im Fonds mit rund 5,67 % gewichtet ist, verzeichnete Kursverluste von über vier Prozent. Auch MGM Resorts und Caesars Entertainment gerieten im Sog der abgekühlten Stimmung unter Druck.

Stabilisierend wirkten hingegen Anbieter von Glücksspielinfrastruktur und Immobilien. Aristocrat Leisure (8,21 % Gewichtung) und VICI Properties (8,03 %) fungierten als Puffer gegen die starken Schwankungen der reinen Online-Anbieter. Kann die globale Diversifikation die regionalen Wachstumssorgen langfristig auffangen? Die kommenden Monate werden zeigen, ob die breite Aufstellung des ETFs die Schwäche im US-Sportwettmarkt ausgleichen kann.

Fokus auf den Investorentag

Am 2. März findet der virtuelle Investorentag von DraftKings statt. Marktteilnehmer erwarten dort detaillierte Informationen zu den Infrastrukturinvestitionen, die zur Senkung der Prognosen geführt haben. Zudem rückt die Performance internationaler Größen wie Galaxy Entertainment und Evolution AB in den Fokus, um die globale Verfassung der Branche besser einschätzen zu können.

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