VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders: $1,98 Dividende 2025
VanEck lanciert mit TDVX einen neuen Dividenden-ETF ohne US-Aktien. Das irische Domizil ermöglicht thesaurierende Anteile und steuerliche Vorteile.

Kurz zusammengefasst
- Neuer ETF TDVX ohne US-Titel
- Irisches Domizil für mehr Flexibilität
- TDIV mit 7,4 Milliarden Euro Volumen
- Starke Mittelzuflüsse bei Dividendenfonds
Europas größter Dividenden-ETF bekommt einen Geschwisterfonds — und das wirft ein Schlaglicht auf eine strukturelle Besonderheit, die TDIV seit seiner Gründung prägt.
VanEck hat am 23. April 2026 den neuen Morningstar Developed Markets ex-US Dividend Leaders UCITS ETF (TDVX) an der Londoner Börse gelistet. Das Produkt folgt derselben Indexmethodik wie TDIV, schließt aber US-Aktien komplett aus. Der eigentliche Auslöser für die Neugründung liegt tiefer.
Niederländische Domizil als Bremse
TDIV ist in den Niederlanden domiziliert. Das bot bei der Auflegung 2016 einen klaren Vorteil: Niederländische Anleger konnten einen Teil der Quellensteuer zurückfordern. Allerdings verhinderte diese Struktur bislang die Einführung einer thesaurierenden Anteilsklasse — ein Merkmal, das Anleger zunehmend nachfragen.
VanEck-Produktmanager Dmitrii Ponomarev bestätigte: Eine Ummeldung von TDIV nach Irland kam nicht infrage, um Verwirrung bei Bestandsanlegern zu vermeiden. Stattdessen entstand TDVX als eigenständiges Produkt mit irischem Domizil. Irland bietet günstigere Quellensteuerkonditionen auf internationale Wertpapiere und mehr Produktflexibilität.
Das Ergebnis: Einkommensorientierte Anleger bleiben bei TDIV mit regelmäßigen Ausschüttungen. Wer automatische Wiederanlage und steuerliche Effizienz bevorzugt, findet in TDVX eine maßgeschneiderte Alternative.
Wie TDIV sein Portfolio aufbaut
Der Fonds hält 100 Dividendentitel aus 20 entwickelten Märkten. Die Gewichtung richtet sich nicht nach Marktkapitalisierung, sondern nach der absoluten Dividendenzahlung in bar. Das begünstigt systematisch reife, cashstarke Unternehmen.
Der Index filtert streng: Unternehmen müssen in den vergangenen zwölf Monaten eine Dividende gezahlt haben, dürfen die Dividende je Aktie über fünf Jahre nicht gekürzt haben und müssen eine vorausschauende Ausschüttungsquote unter 75 Prozent aufweisen. Einzelne Sektoren sind auf 40 Prozent gedeckelt.
Finanzwerte dominieren mit 31,6 Prozent, gefolgt von Energie mit 17,9 Prozent und Gesundheit mit 15,3 Prozent. Größte Positionen sind Exxon Mobil, Verizon, Pfizer, Roche und Nestlé.
Starke Ausschüttungen, starker Rückenwind
TDIV schüttete 2025 insgesamt 1,98 US-Dollar je Anteil aus — nach 1,814 Dollar im Vorjahr. Das entspricht einem durchschnittlichen Dividendenwachstum von knapp 17 Prozent über drei Jahre. Die letzte Quartalszahlung von 0,21 Euro je Anteil erfolgte im März 2026. Die nächste Ausschüttung wird im Juni erwartet.
Das Marktumfeld spielt dem Fonds in die Hände. Im ersten Quartal 2026 flossen Dividendenfonds weltweit rund 24 Milliarden Dollar zu — das stärkste Quartalsergebnis seit vier Jahren. Anleger suchen greifbare Renditen jenseits der großen US-Technologiekonzerne, die ihr Kapital lieber in Künstliche Intelligenz stecken als in Aktienrückkäufe.
Mit rund 7,4 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen gehört TDIV zu den führenden Dividenden-ETFs in Europa. Der Kurs notiert aktuell bei 52,41 Euro — rund 25 Prozent über dem Jahrestief vom Juni 2025 und nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 52,86 Euro.
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