Vanguard FTSE All-World: 161,18 Euro Allzeithoch nach Nvidia-Bericht
Der Vanguard FTSE All-World ETF erreicht ein neues Rekordhoch, getrieben von Nvidias starkem Quartal und geopolitischer Entspannung.

Kurz zusammengefasst
- Rekordhoch bei 161,18 Euro
- Nvidia-Ergebnis treibt Kurs an
- Entspannung am Persischen Golf
- Starke Zuflüsse in Indexfonds
Der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF notierte am Freitag auf einem neuen Allzeithoch. Mit 161,18 Euro schloss der weltweit diversifizierte Indexfonds so hoch wie nie zuvor. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei rund 10,4 Prozent. Zwei Kräfte trieben den Kurs in ungekannte Höhen: ein Quartalsbericht aus dem Silicon Valley und Anzeichen diplomatischer Entspannung am Persischen Golf.
Nvidia als Kurstreiber
Das herausragende Ereignis der Woche kam von Nvidia. Der Grafikkarten-Spezialist übertraf die Erwartungen deutlich und gab einen optimistischen Ausblick auf die KI-Nachfrage. Da der Technologiesektor mit rund 26 Prozent im FTSE All-World Index gewichtet ist, wirkte sich der Impuls sofort auf den Fondspreis aus.
Besonders asiatische Halbleiterwerte profitierten. In Taiwan kletterte die Aktie von TSMC auf neue Höchststände. Südkoreanische Chiphersteller zeigten sich nach der Beilegung lokaler Arbeitsstreitigkeiten ebenfalls robust.
Geopolitische Entlastung
Die zweite positive Nachricht kam aus dem Nahen Osten. Berichte über Fortschritte bei den Gesprächen zur Sicherung der Handelswege in der Straße von Hormuz stabilisierten die Ölpreise. Das dämpfte die Sorge vor energiebedingten Inflationsschüben.
In Großbritannien bestätigte sich die Inflationsrate für April mit 2,8 Prozent – ein Wert, der den Märkten ein konstruktives Umfeld bot. Der FTSE All-World Index legte zum Wochenschluss um 0,48 Prozent zu.
Geld fließt in günstige Indexprodukte
Das Vertrauen der Anleger in globale Aktienstrategien zeigt sich auch in den Zuflüssen. Allein am Freitag verzeichneten Vanguard-ETFs tägliche Nettozuflüsse von rund 1,9 Milliarden US-Dollar. Der Trend zu kostengünstigen, breit gestreuten Indexfonds hält damit unvermindert an.
Der ETF bildet mehr als 3.600 Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern ab. Die USA sind mit rund 61,6 Prozent der stärkste Einzelmarkt, gefolgt von Japan, Großbritannien und Indien.
Ausblick: FOMC-Protokolle im Fokus
In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf die Veröffentlichung der Protokolle der jüngsten US-Notenbanksitzung. Sie könnten Aufschluss darüber geben, wie die Federal Reserve die weiterhin über den Zielwerten liegende Inflation bewertet.
Zudem stehen Quartalsberichte aus dem Konsumgütersektor an. Sie werden zeigen, wie stark die globale Kaufkraft unter der aktuellen Zinspolitik leidet. Die breite Streuung des ETF dürfte dabei vor allzu großen Ausschlägen schützen. Halten die Gewinne? Die Antwort liefern die nächsten Handelstage.
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