Vanguard FTSE All-World: TSMC treibt 58% Gewinn
Der Vanguard FTSE All-World ETF profitiert vom KI-Boom, leidet aber unter US-China-Handelsrisiken und geopolitischen Spannungen.

Kurz zusammengefasst
- TSMC meldet 58 Prozent Gewinnsprung
- Technologiesektor dominiert mit 21 Prozent
- Handelsvolumen USA-China schrumpft stark
- KI-Nachfrage stützt den Welthandel
Der Vanguard FTSE All-World ETF reitet auf der Welle des globalen Technologie-Booms. Parallel dazu wachsen die makroökonomischen Risiken. Besonders der Konflikt zwischen den USA und China belastet den Welthandel. Für den fast 35 Milliarden Euro schweren Fonds entsteht ein Spannungsfeld.
TSMC liefert Rekordzahlen
Ein Blick auf die Einzelwerte zeigt den starken Einfluss der Chip-Industrie. TSMC meldet einen Gewinnsprung von 58 Prozent. Das Unternehmen profitiert enorm von der Nachfrage nach KI-Chips. Der Konzern verzeichnete das vierte Rekordquartal in Folge.
Fortschrittliche Chips dominieren das Geschäft. Sie machen mittlerweile drei Viertel des Wafer-Umsatzes aus. Der Bereich Hochleistungsrechnen steuert 61 Prozent zu den Gesamterlösen bei. Für das laufende Jahr rechnet das Management mit über 30 Prozent Umsatzwachstum.
Starke Rendite trotz Volatilität
Diese Tech-Rally treibt den Kurs des VWCE. Aktuell notiert der ETF bei 153,20 Euro. Damit kratzt er an seinem 52-Wochen-Hoch von gut 154 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von fast 28 Prozent auf der Anzeigetafel.
Der Technologiefaktor ist kein Zufall. Elektroniktechnologie bildet mit gut 21 Prozent den größten Sektor im Fonds. Finanzwerte folgen mit 18 Prozent auf Platz zwei. Geografisch dominieren die USA mit rund zwei Dritteln des Indexwerts.
Der zugrunde liegende FTSE All-World Index bündelt rund 4.200 Aktien aus 48 Ländern. Er deckt fast die gesamte investierbare Marktkapitalisierung der Welt ab. Die Gesamtkostenquote des ETFs liegt bei günstigen 0,19 Prozent.
Zölle und Konflikte bremsen
Die starke US-Gewichtung birgt jedoch Gefahren. Der globale Handel kühlt ab. Besonders der Warenaustausch zwischen den USA und China schrumpft rasant. Im vergangenen Jahr ging das Volumen hier um rund ein Viertel zurück. Das entspricht etwa 170 Milliarden US-Dollar.
Zusätzliche Belastungen drohen im weiteren Jahresverlauf. Konflikte im Nahen Osten und Störungen in der Straße von Hormuz treiben die Frachtkosten. Steigende Energiepreise und neue Zölle verschärfen die Lage. Die Folge: ein wachsender Inflationsdruck.
Die UNCTAD sieht indes auch Lichtblicke. Grüne Technologien und digitale Güter bleiben weltweit stark gefragt. Das federt die Verluste in traditionellen Sektoren teilweise ab.
Trotz dieser Bremsklötze stützt die Nachfrage nach KI-Technologie den Welthandel. Der Indexanbieter überprüft und gewichtet das Portfolio halbjährlich neu. Bei der nächsten Anpassung zeigt sich konkret, wie stark sich die Gewichte zwischen boomender Technologie und schwächelnden Industriesektoren verschieben.
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