VF Corporation ordnet seine Führungsebene neu. Mit personellen Wechseln an der kommerziellen Spitze will der Konzern seine Markenstrategie schärfen und die operative Effizienz steigern. Während Brent Hyder eine zentrale Schlüsselrolle übernimmt, bleibt langjährige Erfahrung in beratender Funktion erhalten.
- Neuer CCO: Brent Hyder leitet die globale kommerzielle Strategie.
- Berater-Rolle: Vorgänger Martino Scabbia Guerrini unterstützt künftig den CEO.
- Fokus: Optimierung des Markenportfolios und der regionalen Vertriebskanäle.
Neue Impulse für die Marktstrategie
Der personelle Umbau trat bereits zum 28. Januar 2026 in Kraft. Brent Hyder rückt als Chief Commercial Officer (CCO) in das Zentrum der operativen Steuerung. Zuvor verantwortete er als Executive Vice President das Personalwesen sowie das Amerika-Geschäft des Bekleidungsriesen. In seiner neuen Funktion koordiniert er nun die gesamte kommerzielle Ausrichtung und die globale Marktpräsenz.
Dabei steht er vor der Aufgabe, die Steuerung des Portfolios aus verschiedenen Lifestyle-Marken zu verfeinern. Kann Hyder die Schlagkraft des Konzerns in einem dynamischen Marktumfeld erhöhen? Der Fokus liegt dabei besonders auf einer effizienteren Verteilung der Ressourcen zwischen den verschiedenen Vertriebskanälen und einer geschärften regionalen Priorisierung.
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Stabilisierung durch Erfahrung
Gleichzeitig zieht sich der bisherige CCO, Martino Scabbia Guerrini, aus dem operativen Tagesgeschäft zurück. Er übernimmt eine Position als Senior Berater des CEO. Scabbia Guerrini, der zuletzt auch die aufstrebenden Marken leitete, soll seine Expertise nutzen, um den Übergang in der Führungsebene abzusichern und die strategische Kontinuität zu wahren.
Diese interne Rochade zielt darauf ab, die Organisationsstrukturen agiler zu gestalten und schneller auf Schwankungen in der Konsumentennachfrage zu reagieren. Die Neubesetzung ist ein Versuch, die operativen Abläufe enger mit der langfristigen Wachstumsstrategie zu verzahnen.
In den kommenden Quartalsberichten wird sich zeigen, wie schnell die neue Führungsstruktur messbare Erfolge liefert. Entscheidend für die Bewertung des Umbaus wird die Entwicklung der operativen Margen sowie die Umsetzung der angekündigten Portfolio-Priorisierung sein.
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