Viking Therapeutics Aktie: Partnerschaften stärken Position
Trotz erwarteter Verluste fokussiert sich der Markt auf Fortschritte bei Adipositas-Medikamenten und klinischen Studien.

Kurz zusammengefasst
- Quartalszahlen am 29. April
- Fokus auf klinische Pipeline
- Orale VK2735-Studie geplant
- Institutionelle Investoren bleiben zuversichtlich
Vier verfehlte Quartalsergebnisse in Folge würden bei vielen Biotech-Werten für einen Ausverkauf sorgen. Bei Viking Therapeutics greifen institutionelle Investoren stattdessen weiter zu. Wenn das Unternehmen am 29. April seine Bücher öffnet, rückt die Verlustrechnung in den Hintergrund. Der Fokus liegt auf der klinischen Pipeline.
Pipeline-Updates als Kurstreiber
Da Viking noch kein zugelassenes Medikament auf dem Markt hat, erwarten Analysten keine Umsätze. Der Konsens geht von einem Verlust von 95 US-Cent je Aktie aus. Im Vorquartal hatte das Unternehmen die Erwartungen mit einem Minus von 1,38 Dollar deutlich verfehlt. Insgesamt enttäuschte Viking in den vergangenen vier Quartalen durchweg beim Ergebnis.
Abseits der roten Zahlen erhoffen sich Marktbeobachter handfeste Details zur Medikamentenentwicklung. Im Zentrum steht das Studiendesign für die orale Variante des Abnehmpräparats VK2735. Viking plant den Start dieses späten klinischen Programms für das dritte Quartal 2026. Parallel dazu warten Anleger auf Neuigkeiten zum intern entwickelten DACRA-Kandidaten. Hier wollte das Management ursprünglich noch im ersten Quartal einen Zulassungsantrag für klinische Studien (IND) bei der US-Gesundheitsbehörde FDA einreichen.
Bei der subkutanen Verabreichung von VK2735 meldet das Unternehmen derweil Vollzug bei der Patientenrekrutierung. Die Phase-3-Studie VANQUISH-2 untersucht die wöchentliche Injektion über einen Zeitraum von 78 Wochen. Rund 1.000 Erwachsene mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht nehmen daran teil. Ergebnisse zur Erhaltungsdosis stellt das Management für das dritte Quartal in Aussicht.
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Wall Street bleibt optimistisch
Die schwachen Finanzkennzahlen schrecken Großanleger offenbar nicht ab. Mehr als 76 Prozent der Aktien liegen in institutionellen Händen. Die Royal Bank of Canada und UBS Asset Management bauten ihre Positionen im ersten Quartal weiter aus. Auch auf Managementebene gab es Bewegung: Insider Neil Aubuchon kaufte im März Aktien für knapp 150.000 Dollar.
Analysten positionieren sich im Vorfeld der Quartalszahlen mehrheitlich positiv. Die Kursziele signalisieren deutliches Aufwärtspotenzial:
- Morgan Stanley: „Overweight“ mit Ziel 99 Dollar
- HC Wainwright: „Buy“ mit Ziel 102 Dollar
- Wolfe Research: „Peer perform“ (ohne Kursziel)
Das finanzielle Fundament für die teuren Studienphasen ist gelegt. Ende 2025 verfügte Viking über Barreserven und kurzfristige Anlagen in Höhe von 706 Millionen Dollar. Am kommenden Mittwoch nach US-Börsenschluss müssen die Entwickler nun liefern. Liegt das IND-Filing für den DACRA-Kandidaten vor und gibt es einen klaren Zeitplan für die orale VK2735-Studie, dürfte das die Nervosität rund um die jüngsten Gewinnverfehlungen schnell dämpfen.
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