Das Biotech-Unternehmen Viking Therapeutics steht aktuell im Fokus der Anleger, während der Kurs um 33,52 Dollar pendelt. Trotz der Konkurrenz durch Pharma-Riesen wie Novo Nordisk und Eli Lilly treiben frische klinische Daten und aufkommende Übernahmefantasien die Stimmung. Doch rechtfertigen die jüngsten Fortschritte beim Hoffnungsträger VK2735 das enorme Aufwärtspotenzial, das Analysten der Aktie zuschreiben?
Klinische Fortschritte beschleunigen sich
Der Januar 2026 markierte für das Unternehmen eine Reihe wichtiger Erfolge, die das Vertrauen in die Pipeline stärken. Die Veröffentlichung der Phase-2-Daten im Fachjournal Obesity lieferte die wissenschaftliche Bestätigung: Der Wirkstoffkandidat VK2735 erzielte nach 13 Wochen einen Gewichtsverlust von bis zu 14,7 Prozent.
Zudem stellt das Management die Weichen in Richtung Kommerzialisierung. Mit der Ernennung von Neil Aubuchon zum Chief Commercial Officer bereitet sich Viking darauf vor, den Schritt vom reinen Forschungslabor zum Marktanbieter zu vollziehen.
Besonders die Geschwindigkeit der klinischen Studien fällt positiv auf:
* VANQUISH-1 (Adipositas): Die Rekrutierung für die 78-wöchige Phase-3-Studie wurde aufgrund hohen Interesses vorzeitig abgeschlossen.
* VANQUISH-2 (Diabetes): Der Abschluss der Patientenaufnahme wird noch für das erste Quartal 2026 erwartet.
Diese Dynamik könnte dazu führen, dass entscheidende Studiendaten früher vorliegen als ursprünglich vom Markt antizipiert.
Strategieanpassung bei der Tablette
Die orale Variante von VK2735 sorgte im vergangenen Jahr für Volatilität, da eine Abbruchrate von 20 Prozent in der Testgruppe Fragen zur Verträglichkeit aufwarf. Ein genauerer Blick auf die Daten relativiert diese Sorgen jedoch. Die Studie nutzte eine aggressive Dosierungssteigerung, und auch die Placebo-Gruppe wies eine ungewöhnlich hohe Abbruchquote von 13 Prozent auf.
Viking reagiert darauf mit einer angepassten Strategie: Die Tablette wird nun als Erhaltungstherapie getestet, nachdem das Gewicht zunächst mittels Injektion reduziert wurde. Dieser Ansatz könnte die Verträglichkeit verbessern und gleichzeitig den Komfort einer oralen Einnahme nutzen.
Analysten sehen massives Potenzial
Die Konsolidierung im Sektor, zuletzt sichtbar durch Pfizers Kauf von Metsera, heizt die Spekulationen an. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 3,8 Milliarden Dollar und einer Nettoliquidität von geschätzten 587 Millionen Dollar gilt Viking als attraktives Ziel für Großkonzerne, die ihr Portfolio im Bereich Stoffwechselerkrankungen erweitern müssen.
Analysten bewerten die Aktie weiterhin mehrheitlich mit „Buy“. Die Kursziele liegen im Durchschnitt zwischen 87 und 93 Dollar, was einem erheblichen Aufschlag zum aktuellen Kurs entspricht. Canaccord Genuity bestätigte zuletzt sogar ein Ziel von 107 Dollar.
Der nächste wichtige Impuls wird am 3. Februar 2026 erwartet. An diesem Datum legt Viking Therapeutics die Quartalszahlen vor, die weiteren Aufschluss über die finanziellen Ressourcen für die laufenden Großstudien geben werden.
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