VINCORION: 12 Prozent ohne Bankenstützung

Eduard Altmann ·
VINCORION Aktie

Der Rüstungszulieferer VINCORION schwimmt sich frei. Seit Ende April agiert das Unternehmen erstmals ohne formale Mehrheitskontrolle durch den Hauptaktionär. Die stützende Hand der Konsortialbanken ist weg. Dennoch klettert der Aktienkurs.

Neue Aktionärsstruktur lockt Institutionelle

Die Greenshoe-Instrumente von STAR Capital liefen am 23. April aus. Laut einer Stimmrechtsmitteilung sank der Anteil des Finanzinvestors damit auf 48,63 Prozent. Der Streubesitz wächst entsprechend. Das erhöht die Liquidität der Aktie spürbar.

Institutionelle Investoren fordern ein hohes Handelsvolumen. Drei US-Vermögensverwalter positionieren sich bereits. Fidelity, Invesco und T. Rowe Price halten nennenswerte Anteile. Invesco und T. Rowe Price kommen jeweils auf bis zu 4,7 Prozent.

Kurserholung ohne Bankennetz

Abseits der Strukturdaten zeigt die Aktie relative Stärke. Nach dem Börsenstart war der Kurs zunächst um rund 20 Prozent eingebrochen. J.P. Morgan kaufte daraufhin Aktien für knapp fünf Millionen Euro. Die Bank wollte den Kurs stützen.

Diese Stabilisierungsphase ist nun vorbei. Die Folge: Der Markt bewertet das Papier fortan frei. In den vergangenen sieben Handelstagen legte die Aktie knapp 12 Prozent zu. Aktuell notiert sie bei 17,58 Euro. Damit liegt der Kurs wieder über dem Emissionspreis.

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Volle Auftragsbücher und Sperrfristen

Ein massiver Ausverkauf durch den Altaktionär droht vorerst nicht. Eine Sperrfrist bindet das verbleibende Aktienpaket von STAR Capital bis zum Herbst. Marktakteure richten den Blick daher auf das operative Geschäft.

Das Fundament liefert starke Argumente. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz auf gut 240 Millionen Euro. Der Nettogewinn verdoppelte sich nahezu auf 19,4 Millionen Euro. Basis für weiteres Wachstum ist ein Auftragsbestand von 1,1 Milliarden Euro.

Bewährungsprobe im Mai

Am 7. Mai präsentiert VINCORION Quartalszahlen. Der Börsengang brachte kein frisches Kapital in die Kassen. Das Unternehmen muss seine Expansion komplett intern finanzieren. Im vergangenen Jahr lag der operative Cashflow bei 38 Millionen Euro. Ein starker Cash-Zufluss im ersten Quartal ist zwingend nötig, um die ambitionierten Jahresziele zu erreichen.

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