VINCORION: 38 Millionen Euro Eigenfinanzierung

Rüstungszulieferer Vincorion präsentiert erste Quartalszahlen nach Börsengang. Das Unternehmen setzt auf selbstfinanziertes Wachstum.

Felix Baarz ·
VINCORION Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Quartalszahlen am 7. Mai erwartet
  • Wachstum ohne IPO-Erlöse geplant
  • Starke Auftragsbücher im Milliardenbereich
  • Prominente US-Fonds als Aktionäre

Volle Auftragsbücher, aber kein frisches Kapital aus dem Börsengang. Der Rüstungszulieferer Vincorion muss seine ambitionierten Wachstumspläne komplett aus eigener Kraft stemmen. Das Unternehmen verspricht den Investoren eine Expansion, die allein aus dem laufenden Geschäft finanziert wird.

An der Börse kommt das Konzept bisher an. Die Aktie kletterte auf Wochensicht um knapp elf Prozent und schloss zuletzt bei 17,58 Euro. Am 7. Mai folgt nun der erste echte Härtetest. Vincorion legt die Quartalszahlen vor.

Das Fundament der Selbstfinanzierung

Die Basis für den Alleingang ist operativ belastbar. Im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz auf gut 240 Millionen Euro. Der Nettogewinn verdoppelte sich auf 19,4 Millionen Euro. Ein Auftragsbestand im Milliardenbereich sichert die mittelfristige Auslastung.

Mehr als die Hälfte der Erlöse stammt aus Wartung und Modernisierung. Dieses margenstarke Servicegeschäft liefert planbare Einnahmen. Genau hieraus speist sich der operative Cashflow, den das Management für das laufende Jahr auf rund 38 Millionen Euro taxiert. Er muss das fehlende IPO-Kapital ersetzen.

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US-Fonds und Bewertungsabschlag

Prominente Unterstützung erhält der Konzern aus den USA. Fidelity International, Invesco und T. Rowe Price sicherten sich jeweils rund vier Prozent der Anteile. Ihre Positionen gewinnen an Gewicht, nachdem die bankgestützte Kursstabilisierung der Erstnotiz kürzlich ausgelaufen ist.

Auf den ersten Blick wirkt die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 46 nicht billig. Im Branchenvergleich relativiert sich das Bild. Konkurrenten wie Renk oder Hensoldt rufen deutlich höhere Bewertungen auf. Rheinmetall wird sogar mit mehr als dem Hundertfachen des Jahresgewinns gehandelt.

Der Blick richtet sich nun auf den 7. Mai. Der Quartalsbericht muss den Nachweis erbringen, dass die steigenden europäischen Verteidigungsbudgets in feste Bestellungen münden. Nur ein starkes Neugeschäft rechtfertigt das anvisierte Jahresumsatzziel von bis zu 320 Millionen Euro.

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