Der Rüstungszulieferer Vincorion forciert seinen Weg auf das Frankfurter Parkett. Ab Montag können Anleger die Aktien zum Festpreis von 17,00 Euro zeichnen, bevor am Freitag die Erstnotiz im Prime Standard erfolgt. Mit namhaften Großinvestoren im Rücken nutzt das ehemalige Jenoptik-Tochterunternehmen den aktuellen Rückenwind im Verteidigungssektor für eine schnelle Umplatzierung.
Der Finanzinvestor Star Capital platziert bis zu 20,3 Millionen Anteile aus seinem Bestand. Damit fließen dem Verkäufer bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption rund 345 Millionen Euro zu. Das Unternehmen selbst erhält aus dem Börsengang kein frisches Kapital, da es sich um eine reine Umplatzierung handelt. Die Marktkapitalisierung zum Emissionspreis liegt bei 850 Millionen Euro – eine massive Wertsteigerung seit der Übernahme durch Star Capital vor rund vier Jahren.
Ankerinvestoren sichern das Debüt
Drei Schwergewichte der Investmentbranche stützen den Börsengang bereits vor dem ersten Handelstag. Fidelity International, Invesco und T. Rowe Price haben feste Zusagen über insgesamt 105 Millionen Euro abgegeben. Damit ist knapp ein Drittel des Angebots bereits fest vergeben. Star Capital bleibt nach dem Börsengang mit voraussichtlich 60 Prozent der Anteile Mehrheitsaktionär. Begleitet wird die Emission von einem Konsortium aus J.P. Morgan, Berenberg und BNP Paribas.
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Volle Auftragsbücher im Fokus
Vincorion profitiert direkt von der hohen Nachfrage nach modernen Verteidigungssystemen. Als Zulieferer für Plattformen wie den Leopard-Panzer, den Eurofighter oder das Flugabwehrsystem Patriot erwirtschaftete das Unternehmen 2025 einen Umsatz von rund 240 Millionen Euro. Besonders das Aftermarket-Geschäft, das rund 55 Prozent zum Umsatz beiträgt, gilt als margenstark und stabilisierend.
Der aktuelle feste Auftragsbestand von 435 Millionen Euro bildet das Fundament für die kommenden Jahre. Inklusive erwarteter Neuaufträge beziffert das Management das Potenzial sogar auf rund 1,1 Milliarden Euro. Der adressierbare Gesamtmarkt soll laut Unternehmensangaben bis 2030 jährlich um etwa acht Prozent wachsen.
Die Zeichnungsfrist für Privatanleger endet am Donnerstag, den 19. März, um 12:00 Uhr MEZ. Am Freitag, den 20. März, startet der Handel an der Frankfurter Börse. Anleger werden dann sehen, ob die Bewertung von 850 Millionen Euro im aktuellen Marktumfeld für weitere Kursgewinne Raum lässt oder ob die Abhängigkeit von staatlichen Exportgenehmigungen die Dynamik bremst.
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