Voestalpine: Kadant schließt BÖHLER-Deal ab
Stahlkonzern trennt sich von BÖHLER Profil für 157 Mio. Euro und investiert Erlös in klimaneutrale Produktion.

Kurz zusammengefasst
- Verkauf von BÖHLER Profil an Kadant
- 157 Millionen Euro für die Transformation
- Fokus auf grünen Stahl mit neuen Öfen
- Aktie mit Jahresplus von zwölf Prozent
Voestalpine baut sein Portfolio rigoros um. Der Stahlkonzern trennt sich von Randbereichen und lenkt das Kapital in die grüne Transformation. Das milliardenschwere Projekt „greentec steel“ verlangt hohe Investitionen. Ein Verkauf liefert nun frische Mittel.
Millionen-Deal in Österreich
Der US-Industriekonzern Kadant hat die Übernahme der Tochtergesellschaft voestalpine BÖHLER Profil Ende April abgeschlossen. Rund 157 Millionen Euro flossen dafür in bar. Der Standort im österreichischen Bruckbach bleibt erhalten.
Das übernommene Unternehmen produziert Walzprofile sowie Industriemesser. Zuletzt erzielte die Sparte knapp 52 Millionen Euro Umsatz. Mit dem Abschluss firmiert der Betrieb nun unter dem Namen Kadant Profil.
Fokus auf den Stahl der Zukunft
Der Verkauf passt zur neuen Strategie der Linzer. Voestalpine benötigt Kapital für den klimaneutralen Umbau. In Linz und Donawitz entstehen neue Elektrolichtbogenöfen. Das Ziel: grüner Stahl. Die Anlagen sollen die CO₂-Emissionen drastisch senken. Um diese Transformation abzusichern, stockte der Konzern im April eine Wandelanleihe auf.
Die Kernbereiche liefern derweil gute Nachrichten. Tochtergesellschaft Voestalpine Railway Systems sicherte sich kürzlich Großaufträge. Die Deutsche Bahn und die Schweizerischen Bundesbahnen bestellten technologisch anspruchsvolle Systemlösungen.
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Aktie im langfristigen Aufwärtstrend
An der Börse kommt der Kurs des Managements gut an. Die Voestalpine-Aktie notiert aktuell bei 43,30 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von zwölf Prozent auf der Kurstafel. Auf Sicht eines Jahres beläuft sich der Gewinn auf fast 82 Prozent.
Kürzlich kletterte das Papier über den 50-Tage-Durchschnitt von 42,09 Euro. Auch die langfristige 200-Tage-Linie hat die Aktie weit hinter sich gelassen. Das technische Bild bleibt damit stabil.
Am 3. Juni legt Voestalpine den Jahresbericht vor. Analysten rechnen mit einer deutlichen operativen Verbesserung. Die durchschnittliche Schätzung für das EBITDA liegt bei 1,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Sprung von fast 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.
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