Volatus Aerospace Aktie: Litauen-Deal mit Haken?
Für AISPECO erwartet Volatus im Geschäftsjahr 2027 rund C$10 Millionen Erlös und eine bereinigte EBITDA-Marge von 8 bis 12 Prozent.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzprognose gilt ohne mögliche Synergien
- AISPECO erzielte 2025 rund C$5,72 Millionen
- Kaufpreis umfasst US$10,5 Millionen fest
- Zusätzliche Zahlungen hängen von Meilensteinen ab
Volatus Aerospace hat am 14. Oktober für AISPECO einen Umsatz von etwa C$10 Millionen im Geschäftsjahr 2027 prognostiziert. Die Planung für das litauische Unternehmen gilt auf eigenständiger Basis und vor möglichen Synergien. Für die vereinbarte Übernahme stehen noch Vollzugsbedingungen aus.
Umsatzplanung und operative Ziele
Für dasselbe Geschäftsjahr erwartet Volatus bei AISPECO eine bereinigte EBITDA-Marge zwischen 8% und 12%. Auch diese Prognose bezieht sich auf das eigenständige Geschäft, ohne mögliche Synergien einzurechnen.
Als bisherigen Geschäftsstand nannte Volatus einen Umsatz von ungefähr C$5,72 Millionen im Geschäftsjahr 2025. Außerdem habe AISPECO international rund 50 vollständige Systeme verkauft. Damit liegen neben der Umsatzprognose auch Angaben zum bisherigen Geschäftsumfang des Übernahmeziels vor.
Kaufpreis mit erfolgsabhängigem Anteil
Die Vereinbarung sieht vor, dass Volatus sämtliche Anteile an AISPECO von den bisherigen Eigentümern erwirbt. Die feste Gegenleistung beträgt US$10,5 Millionen. Der Vollzug unterliegt üblichen Bedingungen, darunter einer bedingten Genehmigung der TSX.
Vom festen Kaufpreis sollen US$3,0 Millionen in bar und US$7,5 Millionen in Aktien von Volatus geleistet werden. Die vereinbarte Gegenleistung umfasst damit sowohl eine Barkomponente als auch die Ausgabe von Unternehmensanteilen.
Hinzu kommen können weitere Zahlungen von bis zu US$2,5 Millionen über drei Jahre. Diese zusätzliche Gegenleistung hängt vom Erreichen vereinbarter Meilensteine ab und ist damit kein fest zugesagter Bestandteil des Basiskaufpreises.
Im Drohnengeschäft hat Volatus Medienberichten zufolge die erste Flotte für Aufklärungs-, Überwachungs- und Erkundungstraining an einen nicht genannten NATO-Partner ausgeliefert. Unter dem bestehenden Vertrag seien außerdem zusätzliche Bestellungen aufgegeben worden.
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