Volatus Aerospace nutzt Kanadas neue Verteidigungsstrategie für sich. Die kanadische Regierung hat am 17. Februar ihre Defence Industrial Strategy (DIS) vorgelegt – und der Drohnen- und Luftfahrtspezialist sieht sich gut positioniert. Für den 23. Februar hat das Unternehmen ein Investoren-Briefing angekündigt, um die Chancen im Bereich unbemannter Systeme zu erläutern.
6,6 Milliarden Dollar für heimische Industrie
Die kanadische Regierung stellt 6,6 Milliarden Dollar im Rahmen einer umfassenden Investition von 81,8 Milliarden Dollar für die Streitkräfte bereit. Kernstück der Strategie ist eine neue Beschaffungsarchitektur nach dem Prinzip BUILD–PARTNER–BUY. Eine eigens geschaffene Defence Investment Agency soll die Umsetzung überwachen.
Die Regierung hat dabei konkrete Technologiebereiche definiert: unbemannte und autonome Systeme, Luftfahrtplattformen, digitale Systeme, Sensoren, Raumfahrt sowie Trainings- und Simulationstechnologie. Ziel ist es, 70 Prozent der Verteidigungsaufträge an kanadische Firmen zu vergeben und gleichzeitig deren Exportfähigkeit zu stärken.
Infrastruktur bereits vorhanden
Volatus hat nach eigenen Angaben bereits strategische Vorleistungen erbracht. Das Unternehmen betreibt regulierte Luftfahrtinfrastruktur in Kanada und international. Dazu kommen Fernsteuerungs- und Kontrollkapazitäten für kritische Einsätze.
In Mirabel, Québec, hat Volatus eine Produktionsstätte für gesicherte Fertigung und Systemintegration aufgebaut. Das Unternehmen plant, über zehn Millionen Dollar in den Ausbau dieser Anlage zu investieren. Volatus arbeitet bereits mit kanadischen Regierungsstellen und NATO-Partnern zusammen.
Ausrichtung auf BUILD–PARTNER–BUY
Die Geschäftsstrategie von Volatus spiegelt die drei Säulen der neuen Beschaffungsrichtlinie wider. Die Québec-Anlage steht für den BUILD-Ansatz. Partnerschaften bestehen in Kanada, Großbritannien und Europa. Wo nötig, integriert das Unternehmen Technologien verbündeter Staaten in ein kanadisch kontrolliertes System.
Ein Schwerpunkt der DIS liegt auf der Stärkung der Verteidigungs- und Überwachungskapazitäten in der Arktis und den nördlichen Regionen. Volatus verfügt über Erfahrung im Betrieb unbemannter Plattformen in abgelegenen Gebieten.
Briefing am Montag
Am 23. Februar um 16:00 Uhr Eastern Time will Volatus in einem virtuellen Investoren-Briefing darlegen, wie das Unternehmen von der neuen Strategie profitieren will. Im Fokus steht die Frage, wie die bestehende Infrastruktur und die NATO-Ausrichtung mit den Zielen der Defence Investment Agency zusammenpassen.
Die Aktie notiert an der TSX Venture Exchange. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob Volatus konkrete Aufträge im Rahmen der neuen Beschaffungsrichtlinie erhalten kann.
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