Volkswagen Aktie: Alarmierend schleppend!

Porsche stellt Batteriezellfertigung der Tochter Cellforce ein und schreibt 295 Millionen Euro ab. Grund ist die schwächere Nachfrage nach Elektrofahrzeugen.

Kurz zusammengefasst:
  • Einstellung der Batterieproduktion bei Cellforce
  • 295 Millionen Euro Abschreibungen auf Anlagen
  • 200 von 280 Mitarbeitern werden entlassen
  • Strategiewechsel aufgrund schwacher E-Auto-Nachfrage

Porsche macht den Rückzieher. Der Stuttgarter Sportwagenbauer kappt die Batterieproduktion seiner Tochter Cellforce und entlässt 200 von 280 Mitarbeitern. Ein teurer Strategiewechsel, der auch die Muttergesellschaft Volkswagen trifft.

Die Kündigung soll bereits Ende November erfolgen, wie die IG Metall bekannt gab. Die Batteriezellfertigung in Kirchentellinsfurt wird komplett eingestellt. Cellforce konzentriert sich künftig nur noch auf Forschung und Entwicklung.

Volkswagen

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Die 295-Millionen-Euro-Pleite

Der Rückzug kommt Porsche teuer zu stehen. Die Abschreibungen auf die Produktionsanlagen belaufen sich auf 295 Millionen Euro. Hinzu kommen 56 Millionen Euro Fördergelder von Bund und Land, deren Rückzahlung noch ungeklärt ist.

Entwicklungsvorstand Michael Steiner begründet den Schritt mit der schwächelnden E-Auto-Nachfrage: „Der Markt für elektrische Fahrzeuge hat sich weltweit nicht so entwickelt wie ursprünglich angenommen.“ Das geplante Geschäftsmodell sei wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen.

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Strategiewende bei Porsche-Chef Blume

Besonders brisant: Porsche-Chef Oliver Blume führt auch den VW-Konzern. Seine ursprüngliche Vision, Porsche zum Elektro-Vorreiter mit eigener Batteriefertigung zu machen, ist gescheitert. Stattdessen investiert Porsche wieder in neue Verbrennungsmotoren.

Der Plan sah vor, die Produktion in Kirchentellinsfurt als „Anlauffabrik“ zu nutzen und später einen zweiten Standort mit höherer Kapazität aufzubauen. Diese Expansion ist nun vom Tisch.

Für Volkswagen bedeutet das Scheitern der Cellforce-Pläne einen weiteren Rückschlag bei der E-Mobilität. Der Konzern kämpft bereits mit sinkenden Gewinnen und massiven Sparprogrammen in der gesamten Automobilbranche. Mercedes-Chef Ola Källenius hatte kürzlich von einem „perfekten Sturm“ gesprochen, der die deutschen Autobauer erfasst habe.

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