Volkswagen verblüfft mit vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2025. Der Netto-Cashflow im Automobilbereich liegt bei rund 6 Milliarden Euro – nachdem der Konzern im September noch mit annähernd null gerechnet hatte. Eine spektakuläre Kehrtwende, die Fragen aufwirft: Wie konnte der Wolfsburger Konzern die eigene Prognose derart übertreffen?
Die wichtigsten Eckdaten:
- Netto-Cashflow (Automobil): Rund 6 Mrd. Euro (Prognose: ~0 Mrd. Euro)
- Nettoliquidität (Automobil): Mehr als 34 Mrd. Euro (Prognose: ~30 Mrd. Euro)
- Stichtag: 31. Dezember 2025
Von null auf sechs Milliarden
Die Abweichung von der eigenen Prognose ist erheblich. Volkswagen erklärt den Sprung mit geringerer Mittelbindung im Working Capital und niedrigeren Investitionen als ursprünglich geplant. Beide Faktoren führten dazu, dass deutlich mehr Liquidität im Konzern verblieb als erwartet.
Auch die Nettoliquidität übertrifft die Zielvorgabe um über vier Milliarden Euro. Das verschafft dem Konzern finanziellen Spielraum, während der umfassende Konzernumbau weiterläuft.
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Analysten positiv überrascht
Die US-Bank JPMorgan bezeichnete die Zahlen als „angenehme Überraschung“, beließ die Einstufung jedoch bei „Neutral“ mit einem Kursziel von 110 Euro. Im nachbörslichen Handel reagierte die Aktie bereits positiv auf die Meldung.
Parallel dazu setzt Volkswagen das Performance-Programm „Accelerate Forward / Road to 6.5“ fort. Bis 2026 soll es einen positiven Ergebnisbeitrag von insgesamt zehn Milliarden Euro liefern. Allein für 2024 hatte der Konzern bereits mit bis zu vier Milliarden Euro gerechnet.
Der vollständige Konzernabschluss für 2025 wird am 10. März 2026 veröffentlicht. Dann zeigt sich, ob die operative Stärke nachhaltig ist oder auf temporären Effekten beruht.
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