Bei Vonovia ist es gerade auffällig ruhig – doch die nächste Richtungsmarke ist bereits gesetzt. In den kommenden Wochen entscheidet sich, welche Signale der Konzern zu Immobilienbewertungen, Verschuldung und Dividende liefert. Genau diese Punkte dürften den Takt für die Aktie vorgeben.
Mit einem aktuellen Kurs von 24,54 € bewegt sich der Titel nahe am 50-Tage-Durchschnitt, bleibt aber auf Sicht von 12 Monaten deutlich im Minus. Umso wichtiger werden die anstehenden Veröffentlichungen als nächster Informationsanker.
Geschäftsbericht 2025 rückt in den Mittelpunkt
Der nächste große Termin ist der Geschäftsbericht 2025 am 19. März 2026. Anleger dürften dabei besonders auf zwei Themen schauen:
- Immobilienbewertungen: Nach der Zinswende ist die Frage zentral, ob sich die Werte im Portfolio stabilisieren oder weiter unter Druck stehen.
- Loan-to-Value (Verschuldungsquote): Diese Kennzahl zeigt, wie viel Puffer Vonovia gegenüber Wertschwankungen im Bestand hat.
Kann Vonovia bei Bewertungen und Verschuldung Entspannung signalisieren, könnte das den Blick auf die Aktie schnell verändern – im positiven wie im negativen Sinn.
Dividende, Q1-Zahlen und Hauptversammlung
Nach dem Jahresbericht folgen zwei weitere Fixpunkte, die für Anleger handfest sind:
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- 7. Mai 2026: Zwischenmitteilung Q1 2026 – erster Einblick in das laufende Geschäftsjahr
- 21. Mai 2026: Hauptversammlung – hier wird unter anderem über die Dividende für 2025 abgestimmt
Gerade für Dividendenanleger wird die HV wichtig, weil dort die Ausschüttungspolitik konkret wird.
Marktumfeld bleibt zweischneidig
Der Sektor hängt weiter am Zinshebel. Gleichzeitig stützt die Wohnraumknappheit in Ballungszentren operativ die großen Wohnungskonzerne. Marktteilnehmer behalten deshalb die EZB-Zinsentwicklung im Blick, weil sie direkt auf Bewertungen von Immobilienportfolios durchschlägt.
Im Kalender ist der Fahrplan klar: 19. März (Geschäftsbericht 2025), 7. Mai (Q1-Mitteilung 2026) und 21. Mai (Hauptversammlung). Der Bericht im März dürfte dabei der zentrale Prüfstein werden – vor allem, ob sich bei den Immobilienwerten eine Stabilisierung abzeichnet und wie robust die Verschuldungsquote wirkt.
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