Vulcan Energy: 24.000 Tonnen LHM ab 2028
Vulcan Energy beginnt in Frankfurt mit der Errichtung einer Lithium-Raffinerie. Die Anlage soll ab 2028 jährlich 24.000 Tonnen Batterielithium produzieren.

Kurz zusammengefasst
- Baustart für Lionheart-Anlage in Frankfurt
- Jahreskapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid
- Kommerzieller Betrieb ab 2028 geplant
- Finanzierungspaket von 2,2 Milliarden Euro gesichert
In Frankfurt beginnt gerade etwas, das Europa seit Jahren anstrebt: eine eigene, heimische Lieferkette für Batterielithium. Vulcan Energy Resources hat im Industriepark Höchst mit dem Bau seiner Lionheart-Anlage begonnen — dem zentralen Glied in der Kette vom Rohstoff bis zur Batterie.
Was in Frankfurt entsteht
Die Anlage soll Lithiumchlorid zu batterietauglichem Lithiumhydroxid-Monohydrat verarbeiten. Die geplante Jahreskapazität liegt bei 24.000 Tonnen — genug, um Lithium für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien pro Jahr zu liefern.
Das Projekt hat eine weitere Dimension. Die Anlage soll jährlich etwa 275 GWh Strom und rund 560 GWh Wärme aus erneuerbaren Quellen erzeugen. Beides geht an lokale Abnehmer in der Region.
CEO Cris Moreno hat den Zeitplan klar kommuniziert: Kommerzieller Betrieb soll 2028 starten. Die Rohstoffgewinnung selbst läuft bereits an — in Landau im Oberrheintal fand der Spatenstich für die vorgelagerte Extraktionsanlage schon im vergangenen Jahr statt.
Milliarden-Paket als Fundament
Den Bau ermöglicht hat ein Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro, das Vulcan Energy im Dezember 2025 gesichert hat. Erst danach fiel die endgültige Investitionsentscheidung für das Lionheart-Projekt.
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Beim Spatenstich in Frankfurt waren Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef dabei. Das ist kein Zufall. Die Politik sieht in heimischer Lithiumproduktion ein strategisches Instrument — für Versorgungssicherheit, für die europäische Batterie-Wertschöpfungskette, für die Unabhängigkeit von Importen.
Vulcan setzt dabei auf ein Direktextraktionsverfahren auf Adsorptionsbasis. Die Technologie gilt als effizienter als klassische Methoden und passt zum Nachhaltigkeitsanspruch des Projekts, das auf eine Laufzeit von 30 Jahren ausgelegt ist.
Mit dem Baubeginn in Frankfurt rückt der erste europäische Produktionsstandort für heimisches Batterielithium in greifbare Nähe — vorausgesetzt, Zeitplan und Budget halten bis 2028.
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