Vulcan Energy Aktie: Beeindruckendes Jahresergebnis!

Die Aktionäre von Vulcan Energy haben die Finanzierung für das Großprojekt Lionheart freigegeben. Ein Konsortium aus 13 Banken und eine Kapitalerhöhung stellen rund 2,2 Milliarden Euro bereit.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktionäre stimmen Finanzierungspaket mit über 83 Prozent zu
  • Gesamtsumme von rund 2,2 Milliarden Euro gesichert
  • Analysten bestätigen positive Einschätzung der Aktie
  • Fokus liegt nun auf Umsetzung des Lithiumprojekts

Vulcan Energy hat eine zentrale Hürde für sein Großprojekt Lionheart genommen. Die Aktionäre haben auf der außerordentlichen Hauptversammlung den Weg für ein umfangreiches Finanzierungspaket über rund 2,2 Milliarden Euro freigemacht. Damit rückt die Umsetzung der ersten Projektphase in den Vordergrund – trotz einer schwächeren Kursentwicklung in den vergangenen zwölf Monaten.

Deutliche Zustimmung der Aktionäre

Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 12. Januar stimmten 83,36 % der abgegebenen Stimmen für die nachträgliche Billigung der im Rahmen einer institutionellen Platzierung ausgegebenen Aktien. 16,59 % votierten dagegen. Die Platzierung bildet das Eigenkapitalfundament für die Phase-1-Entwicklung des Lionheart-Projekts in Deutschland.

Vulcan Energy

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Die Zustimmung folgt wenige Wochen nach der Meldung, dass Vulcan Energy sich rund 1,19 Milliarden Euro an Fremdkapital gesichert hat. Das Paket stammt von einem Bankenkonsortium aus 13 Instituten unter Führung der Europäischen Investitionsbank. Zusammen mit einer Kapitalerhöhung über 545 Millionen Euro summiert sich die Gesamtfinanzierung damit auf rund 2,2 Milliarden Euro (3,9 Milliarden Australische Dollar).

Wesentliche Eckpunkte der Finanzierung:

  • Rund 1,19 Milliarden Euro Fremdkapital von einem 13-Banken-Konsortium
  • Davon 250 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank
  • Unterstützung durch den KfW Commodity Fund
  • Erneute Beteiligung des Baupartners HOCHTIEF
  • 545 Millionen Euro Eigenkapital über eine institutionelle Platzierung

Damit sind die wesentlichen Bausteine für die erste Projektphase finanziell unterlegt.

Analysteneinschätzungen nach dem Beschluss

Mehrere Brokerhäuser haben ihre positive Einschätzung zu Vulcan Energy nach den Finanzierungsfortschritten bekräftigt, wenn auch mit teils angepassten Kurszielen.

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  • Berenberg bestätigt ein „Buy“-Rating, senkt das Kursziel jedoch von 7,50 auf 5,90 Australische Dollar.
  • Bell Potter vergibt ein „Speculative Buy“-Rating mit Kursziel 6,10 Australische Dollar.
  • Der durchschnittliche Analystenkonsens liegt bei 7,55 Australischen Dollar, mit einer Spanne von 5,90 bis 10,50 Australischen Dollar.

Bell Potter verweist insbesondere auf die strategische Bedeutung des Lionheart-Lithiumprojekts. Auf Basis eines langfristigen Lithiumhydroxid-Preises von 20.000 US-Dollar je Tonne sieht das Haus die Möglichkeit eines durchschnittlichen jährlichen EBITDA von 290 Millionen Euro.

Marktposition und Kursentwicklung

Die Aktie notiert derzeit bei 4,67 Australischen Dollar, was einer Marktkapitalisierung von rund 2,22 Milliarden Australischen Dollar entspricht. Im 52-Wochen-Zeitraum schwankte der Kurs zwischen 3,36 und 7,52 Australischen Dollar.

Trotz der gesicherten Finanzierung liegt die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten etwa 22 % im Minus. Diese Entwicklung spiegelt vor allem Sorgen über Umsetzungsrisiken und die Verwässerung bestehender Aktionäre infolge der Kapitalerhöhung wider.

Lionheart-Projekt im Fokus

Das Lionheart-Projekt gilt als größte Lithium-Ressource Europas und ist im Rahmen des EU-Gesetzes zu kritischen Rohstoffen als strategisches Vorhaben eingestuft. Geplant ist ein integrierter Geothermie- und Lithiumbetrieb im Oberrheingraben, der mittels der proprietären VULSORB®-Technologie Lithium in Batteriequalität aus geothermischer Sole gewinnen soll.

Das Ziel ist eine CO₂-neutrale Produktion und damit eine Rolle als zentraler Lieferant für die europäische Batterie- und Autoindustrie.

Ausblick: Von der Finanzierung zur Umsetzung

Mit der gesicherten Phase-1-Finanzierung und der Aktionärszustimmung verlagert sich der Schwerpunkt nun vollständig auf die Projektumsetzung. Entscheidend wird sein, ob Vulcan Energy den ambitionierten Zeitplan einhält und die Kosten im Rahmen behält. Davon hängt ab, ob sich die aktuellen Bewertungssorgen als überzogen erweisen oder ob der Markt das Entwicklungsrisiko angemessen eingepreist hat.

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