Vulcan Energy Aktie: Lionheart im Visier?
Lionheart liegt laut Vulcan bei Bau und Bohrungen im Plan; zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über 209,4 Millionen Euro.

Kurz zusammengefasst
- 53,7 Millionen Euro bereits zugeflossen
- Lionheart-Arbeiten im Zeit- und Kostenrahmen
- Zweite Bohranlage für Q4 2026 vorgesehen
- LSC-3a-Test deutet auf 64 Liter pro Sekunde
Vulcan Energy hat gestern den Eingang von 53,7 Millionen Euro aus den ersten beiden Abrufen strategischen Eigenkapitals gemeldet. Die Mittel gehören zum Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro für Lionheart. Die Aktie fiel gestern um 11%; ein eindeutiger unternehmensspezifischer Auslöser für den Rückgang ist nicht belegt.
Finanzierung und Baufortschritt bei Lionheart
Nach Unternehmensangaben liegen die Bohr- und Bauarbeiten bei Lionheart im Zeitplan und innerhalb des Budgets. Die Finanzierungszuflüsse stammen aus den ersten beiden Eigenkapitalabrufen innerhalb des Pakets. Zugleich setzt Vulcan die Arbeiten an den Standorten fort: In Trappelberg liefen die Fundamentarbeiten für die Bohranlage und die Arbeiten innerhalb des Bohrplatzes weiter.
Für die Mobilisierung der zweiten Bohranlage V10 nennt Vulcan das vierte Quartal 2026 als Ziel. Damit steht neben dem gemeldeten Baufortschritt ein weiterer geplanter Schritt für die Bohrarbeiten an. Die Mobilisierung bleibt eine Zielsetzung des Unternehmens.
Zum 30. September bezifferte Vulcan den Gesamtbestand aus Barmitteln und nach 90 Tagen zugänglichen Termineinlagen auf 209,4 Millionen Euro. Die Angabe umfasst damit sowohl Barmittel als auch Einlagen mit zeitlich eingeschränktem Zugriff.
Bohrtest liefert technischen Kontext
Der vor rund zwei Wochen gemeldete Test der Bohrung LSC-3a stützte nach Unternehmensangaben die Matrixinjektion. Unter den geplanten Betriebsbedingungen deutete er auf eine Injektionskapazität von ungefähr 64 Standardlitern pro Sekunde hin.
Im Lithiumsektor fielen die Aktien unterdessen die dritte Handelssitzung in Folge; betroffen waren auch SQM und Albemarle. Medienberichten zufolge gehörte dies zu einem breiteren Ausverkauf im Bergbausektor. Ein direkter Zusammenhang mit dem Kursverlust von Vulcan wurde dabei nicht hergestellt.
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