Vulcan Energy Aktie: Test überzeugt

Vulcan Energy meldet erfolgreiche Produktionstests im Lionheart-Projekt mit hohen Förderraten. Parallel steigt die Vergütung des Managements mit dem Übergang in die Bauphase.

Kurz zusammengefasst:
  • Erfolgreicher Produktionstest im Lithium-Projekt Lionheart
  • Förderraten bestätigen Wirtschaftlichkeit der ersten Phase
  • Deutliche Gehaltserhöhungen für Vorstand und CEO
  • Bauarbeiten für Phase 1 haben bereits begonnen

Vulcan Energy hat mit einem operativen Erfolg im Lionheart-Projekt für neuen Schwung gesorgt. Nach der Meldung zu starken Förderraten aus einem ersten neuen Bohrloch zog die Aktie heute deutlich an und machte einen Teil der Verluste der vergangenen Tage wett. Parallel dazu gab das Unternehmen deutliche Gehaltsanpassungen für das Top-Management bekannt – ein weiterer Schritt im Übergang von der Entwicklungs- in die Bauphase.

Starke Testdaten aus Lionheart

Heute um 11:08 Uhr MEZ meldete Vulcan erfolgreiche Produktionstests an der Sidetrack-Bohrung LSC-1b im Lionheart-Projekt im Oberrheingraben. Die gemessenen potenziellen Förderraten liegen zwischen 105 und 125 Litern pro Sekunde und entsprechen damit den Annahmen im Field Development Plan für Phase 1 des Projekts.

Vulcan Energy

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Damit klärt sich eine Unsicherheit, die seit November 2025 über der Bohrung lag. Damals hatte Vulcan zwar positive geologische und thermale Daten gemeldet, konnte aber wegen eines technischen Problems bei der Fertigstellung das Förderpotenzial nicht nachweisen. Dieses Problem wurde nun behoben.

Kernpunkte des Tests:

  • Testausrüstung lief am Kapazitätslimit
  • Förderraten stützen die Annahmen des Lionheart-Entwicklungsplans
  • Lagerstättenqualität, Lithiumgehalt, Temperatur und Druck erfüllten oder übertrafen die Erwartungen
  • Bohrung sicher, vorzeitig und ohne meldepflichtige Unfälle fertiggestellt

Der erfolgreiche Test untermauert die Wirtschaftlichkeit von Phase 1 des Lionheart-Projekts. Diese Phase wurde im Dezember 2025 vollständig durch ein Finanzierungspaket von 2,193 Milliarden Euro hinterlegt, inklusive eines 250-Millionen-Euro-Ankerdarlehens der Europäischen Investitionsbank und 204 Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen aus Deutschland.

Deutliche Anpassungen bei Vorstandsvergütung

Unabhängig von den Testergebnissen veröffentlichte Vulcan um 11:16 Uhr MEZ eine zweite Meldung zu den Vergütungen der Führungsspitze. Die vom Board genehmigten Änderungen gelten rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 und spiegeln den Projektfortschritt von der Entwicklung hin zur Bauphase wider.

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  • Die feste Vergütung von Managing Director und CEO Cris Moreno steigt auf 804.000 AUD zuzüglich gesetzlicher Vorsorge. Zudem übernimmt er den Vorsitz der Advisory Boards der deutschen Holdinggesellschaften von Vulcan.
  • Die feste Vergütung von Executive Director und Group CFO Felicity Gooding erhöht sich auf 670.000 AUD plus Vorsorge. Sie wird zusätzlich zur gemeinsamen Managing Director von Vulcan Energie Ressourcen GmbH ernannt.

Bei beiden steigen die kurzfristigen Bonuschancen deutlich: Die Short-Term-Incentives werden von 25 % auf 50 % verdoppelt. Die zusätzliche 25-%-Komponente unterliegt dabei einer Vesting-Periode von 12 Monaten.

Kursentwicklung und Marktumfeld

Die Aktie hat in den vergangenen vier Wochen rund 10 % zugelegt und sich damit von Tiefstständen im Dezember um 3,70 AUD erholt. Gleichzeitig notiert der Titel weiterhin klar unter den Niveaus von über 6,00 AUD aus dem November 2025 und dem 52-Wochen-Hoch von 7,52 AUD.

Heute wurden über 4,7 Millionen Aktien gehandelt und damit mehr als im Vier-Wochen-Durchschnitt von rund 4 Millionen Stücken. Das erhöhte Volumen fällt direkt auf die Veröffentlichung der operativen Fortschritte im Lionheart-Projekt.

Ausblick: Bauphase und nächste Meilensteine

Die Bauarbeiten für Phase 1 von Lionheart haben im Dezember 2025 nach Abschluss der Finanzierung begonnen. Geplant ist eine jährliche Kapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat. Diese Menge würde nach Unternehmensangaben für Batterien von etwa 500.000 Elektrofahrzeugen ausreichen. Der Start der kommerziellen Lithiumproduktion ist für 2028 vorgesehen.

Vulcan will die Entwicklung im Gebiet Schleidberg mit weiteren Bohrungen vorantreiben, um zusätzliche Produktions- und Injektionsbohrungen zu sichern. Als nächste formale Termine stehen der Quartalsbericht zu den Aktivitäten am 30. Januar 2026 sowie der Jahresbericht am 25. März 2026 auf der Agenda.

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