Vulcan Energy: €40 Millionen Siemens-Vertrag besiegelt
Vulcan Energy beginnt mit dem Bau seiner zentralen Lithium-Raffinerie in Frankfurt. Der Meilenstein treibt die Aktie an und festigt die Partnerschaft mit Siemens.

Kurz zusammengefasst
- Baustart für Lithium-Raffinerie in Frankfurt
- Siemens erhält 40-Millionen-Euro-Auftrag
- Rheinland-Pfalz befreit Förderung von Abgaben
- Aktie steigt nach Bauankündigung deutlich
Monatelang dominierte Papierkram den Alltag bei Vulcan Energy. Jetzt rollen in Frankfurt die Bagger. Der Entwickler startet den Bau seiner Lithium-Raffinerie. Investoren reagieren prompt auf diesen Meilenstein. Am Freitag sprangen die in den USA gehandelten Papiere um gut 17 Prozent nach oben.
Bauphase beginnt
Das Projekt Lionheart verlässt die Planungsphase. Im Industriepark Höchst entsteht die zentrale Anlage des Unternehmens. Sie soll künftig Lithiumchlorid in batteriefähiges Lithiumhydroxid umwandeln. Die geplante Jahreskapazität liegt bei 24.000 Tonnen. Das reicht für rund eine halbe Million Elektroautos. Der Wechsel in die Bauphase senkt das Risiko für Geldgeber spürbar.
Den letzten großen Liefervertrag sicherte sich Siemens. Der Münchner Konzern erhält einen Auftrag über 40 Millionen Euro. Siemens liefert die Automatisierungs- und Sicherheitstechnik für die gesamte Produktionskette. Zuvor hatte der Industriegigant bereits 67 Millionen Euro als Eigenkapital in Vulcan Energy investiert. Die Partnerschaft beider Unternehmen wird damit enger.
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Rückenwind aus der Politik
Auch regulatorisch läuft es für den Lithium-Entwickler. Rheinland-Pfalz befreit die künftige Förderung bis mindestens 2030 von Förderabgaben. Dieser Schritt senkt die voraussichtlichen Produktionskosten deutlich. Die Maßnahme passt zur europäischen Rohstoffstrategie. Sie soll heimische Lieferketten stärken.
Finanziell steht das Fundament bereits. Ein Ende 2025 geschnürtes Finanzierungspaket deckt die erste Projektphase ab. Das Ziel: Der kommerzielle Produktionsstart im Jahr 2028. Bis dahin fließt das Kapital in den physischen Aufbau der Infrastruktur.
Am Aktienmarkt spiegelt sich der operative Fortschritt wider. Nach einer längeren Schwächephase kletterten die ADRs zuletzt auf 2,70 US-Dollar. Auf Monatssicht steht ein Plus von rund 33 Prozent auf der Kurstafel. Die Aktie bleibt mit einer annualisierten Volatilität von 124 Prozent extrem schwankungsanfällig. Anleger blicken nun auf das parallel entstehende Förderwerk in Landau. Dort muss das Unternehmen den Zeitplan ebenso strikt einhalten.
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