Vulcan Energy: HOCHTIEF mit 15,41% eingestiegen
Vulcan Energy beginnt mit dem Bau seiner Lithiumhydroxid-Anlage in Frankfurt. Der Quartalsbericht am 29. April gibt Aufschluss über den Kapitalverbrauch.

Kurz zusammengefasst
- Baubeginn im Industriepark Höchst
- Jahreskapazität von 24.000 Tonnen geplant
- Hochtief als Bau- und Anteilspartner beteiligt
- Quartalszahlen zeigen Mittelabfluss
Die Feierlichkeiten in Frankfurt sind vorüber. Vulcan Energy hat den Bau seiner zentralen Lithium-Anlage offiziell gestartet. Jetzt rückt die finanzielle Realität in den Fokus. Am Mittwoch legt der Entwickler seine Quartalszahlen vor.
Im Industriepark Höchst entsteht das Herzstück des sogenannten Lionheart-Projekts. Die neue Anlage wandelt künftig Lithiumchlorid in batteriefähiges Lithiumhydroxid um. Vulcan plant eine jährliche Kapazität von 24.000 Tonnen. Das reicht für rund eine halbe Million Elektroautos.
Europa sucht händeringend nach eigenen Rohstoffquellen. Aktuell gibt es in der EU keine einzige aktive Lithiummine. Vulcan-Chef Cris Moreno peilt den kommerziellen Produktionsstart für das Jahr 2028 an. Der Spatenstich in Frankfurt markiert dafür einen wichtigen Meilenstein.
Hochtief baut mit
Das Unternehmen hat sich ein Finanzierungspaket von 2,2 Milliarden Euro gesichert. Ein zentraler Akteur ist dabei der Baukonzern Hochtief. Die Essener halten gut 15 Prozent der Anteile. Seit Anfang April sitzt Hochtief-Stratege Roberto Gallardo im Vulcan-Verwaltungsrat.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Vulcan Energy?
Die Verflechtung geht tief. Eine Hochtief-Tochter übernimmt als Partner die Konstruktion der Anlage. Auch auf der Abnehmerseite herrscht Klarheit. Automobilbauer wie Stellantis und Batteriehersteller wie LG haben bereits langfristige Verträge unterzeichnet. Sie sichern einen Großteil der geplanten Produktion ab.
Fokus auf den Mittelabfluss
Der Übergang von der Planung zur Bauphase kostet Geld. Vulcan bohrt derzeit parallel an den Standorten Schleidberg und Trappelberg. Die Hauptbohrphase startet in der zweiten Jahreshälfte. Entsprechend stark dürfte der Mittelabfluss im ersten Quartal gestiegen sein.
Der Quartalsbericht am 29. April liefert erste harte Fakten zum Kapitalverbrauch. Einen Monat später folgt die Hauptversammlung am 28. Mai. Dort muss das Management belegen, ob Zeitplan und Kosten für das Milliardenprojekt im Rahmen bleiben.
Vulcan Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Vulcan Energy-Analyse vom 27. April liefert die Antwort:
Die neusten Vulcan Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Vulcan Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Vulcan Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...