Vulcan Energy: Moreno und Gooding verzichten auf 400.000 Rechte
Vulcan Energy verzeichnet Baufortschritte beim Lionheart-Projekt, verfehlt jedoch interne Ziele. Siemens sichert die Lieferkette. Analysten bleiben optimistisch.

Kurz zusammengefasst
- Management lässt Optionen verfallen
- Siemens sichert Automatisierungstechnik
- Erste Produktionsgenehmigung erhalten
- Hochtief-Manager im Aufsichtsrat
Schneller Baufortschritt, aber verfehlte interne Ziele. Bei Vulcan Energy Resources klaffen Anspruch und Wirklichkeit derzeit leicht auseinander. Der Lithium-Entwickler meldet für das erste Quartal 2026 wichtige Meilensteine beim Vorzeigeprojekt Lionheart. Ein Detail im aktuellen Bericht lässt aufhorchen.
Vorstandschef Cris Moreno und Finanzchefin Felicity Gooding ließen Ende März mehr als 400.000 erfolgsabhängige Aktienoptionen verfallen. Das Management hat offenbar eigene Zielvorgaben verfehlt. Dieser Vorgang bringt eine kritische Note in das ansonsten operativ starke Quartal.
Siemens sichert die Lieferkette
Auf der Beschaffungsseite meldet das Unternehmen einen Erfolg. Siemens liefert die komplette Automatisierungstechnik für 40 Millionen Euro. Der Münchner Konzern steigt obendrein mit 67 Millionen Euro als Aktionär ein. Damit schließt Vulcan die Lieferkette für das Milliardenprojekt ab.
Abnahmeverträge mit Stellantis, LG Energy Solution, Umicore und Glencore sichern den künftigen Absatz. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Bohrarbeiten voran. Vulcan erhielt die erste Produktionsgenehmigung für Lithium im Oberrheingraben. Die Unfallstatistik bleibt dabei makellos.
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Hochtief-Manager rückt ein
Die Nähe zum Baukonzern Hochtief wächst. Dessen Strategiechef Roberto Gallardo zieht in den Aufsichtsrat von Vulcan ein. An der Börse stieg die Aktie im ersten Quartal in den S&P/ASX 200 Index auf. Der Kurs verlor über die vergangenen zwölf Monate rund 21 Prozent.
Analysten bleiben optimistisch. Canaccord Genuity bestätigte Ende April die Kaufempfehlung für das Papier. Das Kursziel liegt im Marktkonsens bei 323 britischen Pence.
Fokus auf die Hauptversammlung
Die Hauptversammlung am 28. Mai in Perth rückt nun in den Mittelpunkt. Das Management muss die Aktionäre von der Budgettreue überzeugen. Im zweiten Quartal erwartet Vulcan den sogenannten Financial Close. Dieser formale Abschluss gibt die Kredite für den Bau endgültig frei.
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