Vulcan Energy: Siemens-Deal treibt Kurs 6,52%
Vulcan Energy sichert mit Siemens als Partner und einem 2,2-Milliarden-Euro-Finanzierungspaket die Grundlage für den Lithium-Abbau im Oberrheingraben ab 2028.

Kurz zusammengefasst
- Siemens liefert Technik und wird Minderheitsaktionär
- Finanzierungsvolumen von insgesamt 2,2 Milliarden Euro
- Produktionsstart für Lithiumhydroxid ab 2028 geplant
- Langfristige Abnahmeverträge mit Stellantis und LG
Vulcan Energy holt sich ein industrielles Schwergewicht an Bord. Mit Siemens als Partner rückt die kommerzielle Lithium-Produktion im Oberrheingraben ein großes Stück näher.
Siemens liefert bis 2035 Automatisierungstechnik für das Projekt „Lionheart“. Der Auftragswert liegt bei rund 40 Millionen Euro. Parallel dazu steigt Siemens Financial Services als Minderheitsaktionär ein.
Das frische Kapital fließt in ein größeres Finanzierungspaket. Insgesamt sammelt Vulcan 2,2 Milliarden Euro für die Entwicklung ein. Auch Konzerne wie Hochtief und Demea beteiligen sich.
Produktion für den europäischen Markt
Ab 2028 will das Unternehmen jährlich 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid fördern. Diese Menge reicht für etwa eine halbe Million E-Auto-Batterien. Nebenbei erzeugt die Anlage erneuerbaren Strom und Wärme.
Die Europäische Union stuft das Vorhaben als strategisch wichtig ein. Vulcan hat die nötigen Baugenehmigungen für Landau und Frankfurt-Höchst bereits in der Tasche.
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Abnehmer stehen bereit
Anleger reagieren am Dienstag erfreut. Die Vulcan-Aktie kletterte an der australischen Börse um 6,52 Prozent auf 3,76 Australische Dollar.
Die kommerzielle Basis sichern langfristige Lieferverträge ab. Bestätigte Partner für die erste Phase sind:
- Stellantis: 128.000 Tonnen über 10 Jahre
- LG Energy Solution: 31.000 Tonnen über 6 Jahre
- Umicore: 23.000 Tonnen über 6 Jahre
- Glencore: 36.000 bis 44.000 Tonnen über 8 Jahre
Das Fundament steht. Mit gesicherter Finanzierung und festen Abnehmern startet Vulcan planmäßig in die nächste Bauphase. Der Produktionsstart im Jahr 2028 rückt damit in greifbare Nähe.
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