Wachablösung an der Spitze: Volkswagen hat den US-Rivalen Tesla auf dem heimischen Markt entthront und sich die Pole Position bei Elektroautos gesichert. Während die Wolfsburger in Europa einen massiven Absatzzuwachs feiern, trübt jedoch eine alarmierende Entwicklung in China die Bilanz.
Machtwechsel in Europa
Die aktuellen Daten der Marktforscher von Jato Dynamics belegen eine deutliche Verschiebung der Kräfteverhältnisse. Im vergangenen Jahr steigerte die Marke Volkswagen ihre Verkäufe von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) in Europa um beeindruckende 56 Prozent auf rund 274.000 Einheiten. Damit ließen die Wolfsburger Tesla hinter sich. Der US-Pionier musste im gleichen Zeitraum einen herben Rückschlag hinnehmen: Die Zulassungen sanken um 27 Prozent auf gut 236.000 Fahrzeuge.
Verantwortlich für diesen Erfolg ist unter anderem die erfolgreiche Etablierung neuer Modelle wie des ID.7 in der oberen Mittelklasse. Volkswagen wuchs damit fast doppelt so stark wie der europäische Gesamtmarkt für Elektroautos, der ein Plus von 29 Prozent verzeichnete.
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Alarmzeichen aus China
So glanzvoll der Sieg auf dem Heimatkontinent erscheint, so ernüchternd ist die Lage im wichtigsten Automarkt der Welt. Berichten zufolge wurde Volkswagen in China bei den Verkäufen reiner Elektroautos nun auch von Toyota überholt. Dass nach den starken lokalen Anbietern nun auch der japanische Erzrivale vorbeizieht, erhöht den Druck auf das Management erheblich. Der brutale Preiskampf und die technologische Geschwindigkeit in Fernost machen dem Konzern weiterhin schwer zu schaffen.
Die Divergenz der Märkte ist offensichtlich: Während Volkswagen in Europa die Früchte seiner Modelloffensive erntet, droht in China der Anschluss verloren zu gehen. Für die langfristige Performance der Aktie ist entscheidend, ob der Konzern die europäische Dynamik halten und gleichzeitig den Abwärtstrend in Asien stoppen kann.
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