Wacker Chemie: Jefferies setzt Kursziel auf 74 Euro
Wacker Chemie verzeichnet starken Kursanstieg, Analysten bleiben jedoch skeptisch. Sondereffekte und Dividendenstreichung belasten die Aktie.

Kurz zusammengefasst
- Aktie steigt seit Jahresbeginn stark
- Analysten raten weiterhin zum Halten
- EBITDA übertrifft Markterwartungen deutlich
- Dividendenzahlung soll ausgesetzt werden
Wacker Chemie hat einen starken Lauf hinter sich. Seit Jahresbeginn kletterte die Aktie um über 36 Prozent. Parallel dazu mahnen erste Experten nun zur Vorsicht.
Das Analysehaus Jefferies bestätigt das „Hold“-Rating. Analyst Marcus Dunford-Castro belässt das Kursziel bei 74 Euro. Damit liegt seine Einschätzung deutlich unter dem aktuellen Niveau von rund 97 Euro.
Die jüngsten Zahlen zum Auftaktquartal überraschten zwar positiv. Wacker erzielte ein EBITDA von 173 Millionen Euro. Das liegt klar über der Markterwartung von 146 Millionen Euro.
Vorzieheffekte treiben das Geschäft
Der Konzern führt diesen Erfolg jedoch auf Sondereffekte zurück. Kunden bestellten wegen der Spannungen im Nahen Osten früher als geplant. Sie wollten potenziellen Lieferengpässen vorbeugen.
Das Management hob zwar die Umsatzprognose für das laufende Jahr 2026 an. Die Gewinnziele bleiben jedoch unverändert in einer Spanne von 550 bis 700 Millionen Euro. Höhere Kosten für Rohstoffe und Energie belasten weiterhin die Margen.
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Dividendenstopp belastet die Stimmung
Für einkommensorientierte Investoren gibt es einen Dämpfer. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung im Mai vor, die Dividende zu streichen. Grund ist das negative Ergebnis des Vorjahres.
Die Aktie nähert sich derweil ihrem 52-Wochen-Hoch von 98,85 Euro. Charttechnisch mehren sich jedoch die Warnsignale. Ein „Bearish Doji“ deutet darauf hin, dass der Aufwärtstrend nach der jüngsten Rallye spürbar an Kraft verliert.
Kommende Woche veröffentlicht Wacker Chemie die detaillierten Quartalszahlen. Dann zeigt sich das wahre Ausmaß der gestiegenen Logistikkosten im Polymergeschäft. Marktteilnehmer fokussieren sich vor allem auf die Entwicklung der operativen Margen.
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