Western Digital treibt seine Neuausrichtung konsequent voran und setzt alles auf die Karte Datenspeicher für künstliche Intelligenz. Während das Unternehmen sich von Beteiligungen trennt und Schulden abbaut, sorgt der enorme Bedarf der großen Cloud-Anbieter für volle Auftragsbücher bis weit in das nächste Jahr.
Schuldenabbau durch SanDisk-Verkauf
Um die Bilanz zu stärken, hat Western Digital ein umfangreiches Aktienpaket der Tochtergesellschaft SanDisk veräußert. Durch den Verkauf von rund 5,8 Millionen Anteilen zu einem Preis von 545 US-Dollar pro Stück fließen dem Konzern etwa 3,17 Milliarden US-Dollar zu. Dieser Erlös wird gezielt eingesetzt, um Verbindlichkeiten abzubauen. Die Transaktion wurde als Aktientausch gegen Schulden strukturiert, wobei Bankhäuser wie J.P. Morgan und BofA Securities die Abwicklung übernehmen.
Parallel dazu ordnet das Management das Produktportfolio neu. Die Marke „SanDisk Professional“ verschwindet vom Markt und wird durch das Label „G-DRIVE“ ersetzt. Dieser Schritt soll bis Ende Februar 2026 abgeschlossen sein und betrifft vor allem professionelle Speicherlösungen für die Medienbranche, wie etwa große RAID-Systeme für hohe Datenmengen.
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Volle Auftragsbücher bis 2027
Der eigentliche Wachstumstreiber liegt jedoch im Bereich der Hard-Disk-Drives (HDD). Die massive Aufrüstung von KI-Rechenzentren durch globale Hyperscaler hat dazu geführt, dass Western Digital für das gesamte Kalenderjahr 2026 bereits komplett ausverkauft ist. CEO Irving Tan bestätigte, dass die gesamte Produktionsmenge fest an die sieben größten Unternehmenskunden vergeben ist.
Kann diese enorme Nachfrage die Aktie, die seit Jahresbeginn bereits um über 48 Prozent zulegen konnte, weiter antreiben? Die Zeichen für eine langfristige Auslastung stehen gut, da bereits erste Lieferverträge bis in die Jahre 2027 und 2028 unterzeichnet wurden. Dieser Trend verdeutlicht, wie sehr der KI-Infrastruktur-Ausbau die Marktdynamik zugunsten spezialisierter Speicherhersteller verändert hat.
Ausblick
Die Transformation zum spezialisierten HDD-Anbieter gewinnt an Fahrt. Mit dem Abschluss des Markenwechsels Ende Februar und dem massiven Schuldenabbau positioniert sich das Unternehmen schlanker für den Wettbewerb um Cloud-Kapazitäten. Die Planungssicherheit durch die bereits vollständig vergebene Kapazität für 2026 bildet das Fundament für die operative Entwicklung der kommenden Quartale.
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