Wheaton Precious Metals: 300 Millionen für KGL Resources
Wheaton Precious Metals investiert 355 Millionen US-Dollar in neue Streaming- und Royalty-Vereinbarungen in Australien und Kanada, was Analysten zu Kurszielerhöhungen veranlasst.

Kurz zusammengefasst
- Erstes Streaming-Abkommen in Australien für 300 Mio. USD
- Neue Gold-Royalty in Kanada für 55 Mio. USD
- Analysten heben Kursziele nach Expansion an
- Aktienkurs mit starkem Plus im Jahresverlauf
Wheaton Precious Metals sichert sich mit einem 300-Millionen-Dollar-Deal den ersten Fußabdruck im australischen Bergbau. Parallel dazu verstärkt der Konzern seine Präsenz in Kanada durch eine neue Gold-Royalty. Diese Expansion trifft auf ein Marktumfeld, in dem Analysten ihre Kursziele trotz volatiler Edelmetallpreise nach oben schrauben.
Strategische Zukäufe in stabilen Regionen
Am 22. April 2026 finalisierte das Unternehmen zwei Transaktionen zur Stärkung der Projektpipeline. Das Kernstück bildet ein Streaming-Abkommen mit KGL Resources über 300 Millionen US-Dollar. Es ist die erste Investition des Konzerns in Australien.
In British Columbia sichert sich Wheaton für 55 Millionen US-Dollar eine Lizenzgebühr am Projekt Spanish Mountain Gold. Diese Vereinbarung ist in drei Tranchen unterteilt. Die Zahlungen fließen erst, wenn spezifische Meilensteine wie erfolgreiche Bohrungen oder Umweltgenehmigungen erreicht sind.
Analysten reagieren mit Kursziel-Anhebungen
Das Geschäftsmodell, Kapital gegen spätere Lieferrechte zu festen Preisen bereitzustellen, scheint sich zu bewähren. BMO Capital Markets hob das Kursziel für die Aktie von 240 auf 250 kanadische Dollar an. Auch Institute wie Stifel Nicolaus oder die National Bank Financial bleiben bei ihren Kaufempfehlungen.
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An der Börse spiegelt sich das Vertrauen wider. Innerhalb der letzten zwölf Monate kletterte der Aktienkurs um über 71 Prozent. Aktuell notiert das Papier bei 123,40 Euro — das entspricht einem Plus von rund 23 Prozent seit Jahresbeginn.
Trotz geopolitischer Spannungen im Nahen Osten und schwankender Goldpreise zeigt sich der Kurs widerstandsfähig. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit 34,2 in einem Bereich, der auf eine Beruhigung nach der jüngsten Korrektur hindeutet. Vom Rekordhoch bei 141,80 Euro aus dem März ist der Titel derzeit etwa 13 Prozent entfernt.
Die Integration der neuen Projekte in Australien und Kanada wird das Produktionsprofil in den kommenden Quartalen maßgeblich beeinflussen. Marktteilnehmer achten nun darauf, ob die für Spanish Mountain Gold nötigen Genehmigungen zeitnah erteilt werden. Erst dann fließen die weiteren Tranchen der vereinbarten Investitionssumme.
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