Wienerberger Aktie: 4,6 Milliarden Umsatz 2025
Wienerberger fokussiert sich auf Renovierung und Wassermanagement, um die Abhängigkeit vom Neubau zu reduzieren. Analysten sehen Kurspotenzial.

Kurz zusammengefasst
- Fokusverlagerung auf Sanierungsgeschäft
- Stärkung des Wassermanagement-Segments
- Zwei Übernahmen erweitern das Portfolio
- Analysten sehen rund 25 Prozent Kurspotenzial
Wienerberger stemmt sich gegen die Flaute im Neubau. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie rund 17 Prozent an Wert. Am Montag gab das Papier um 2,19 Prozent auf 25,06 Euro nach. Die jüngste Hauptversammlung in Wien lieferte nun den notwendigen Rückhalt für einen strategischen Umbau.
Stabilität an der Spitze
Die Aktionäre bestätigten Peter Steiner als Aufsichtsratsvorsitzenden. Auch die Mandate von Thomas Birtel und Marc Grynberg wurden verlängert. Diese personelle Kontinuität soll den eingeschlagenen Wachstumskurs absichern.
CEO Heimo Scheuch richtet den Konzern zunehmend resilienter aus. Der Fokus verschiebt sich weg vom volatilen Neubausektor. Stattdessen investiert Wienerberger verstärkt in die Bereiche Renovierung sowie Wasser- und Energiemanagement.
Zukäufe stärken das Portfolio
Zwei Übernahmen prägen das aktuelle Bild. Mit der Italcer-Transaktion baut der Konzern seine Position bei keramischen Lösungen für den Sanierungssektor aus. Parallel dazu stärkt die NEWS Group das Geschäft mit Wassermanagement in der nordischen Region.
Diese Diversifizierung zeigt bereits Wirkung in der Bilanz. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Wienerberger einen Umsatz von rund 4,6 Milliarden Euro. Das operative EBITDA erreichte dabei etwa 754 Millionen Euro.
Die operative Stabilität steht dabei im Vordergrund. Durch die Neuausrichtung will das Management die Abhängigkeit vom Wohnungsneubau spürbar reduzieren.
Analysten sehen Aufwärtspotenzial
Analysten bewerten die Lage derzeit optimistischer als der breite Markt. Ihr durchschnittliches Kursziel liegt bei 31,18 Euro. Das entspräche einem theoretischen Zuwachs von etwa 25 Prozent. Die optimistischsten Schätzungen reichen sogar bis zu 36,60 Euro.
Charttechnisch kreuzte der Kurs zuletzt wichtige Durchschnittslinien nach oben. Dennoch belasten hohe Zinsen weiterhin die Investitionsstimmung im Bausektor. Marktteilnehmer warten nun auf konkrete Signale zur Erholung der Nachfrage.
Aktionäre erhalten eine Dividende von 0,95 Euro je Aktie. Beim aktuellen Kurs ergibt das eine Rendite von fast 3,9 Prozent. Die Auszahlung erfolgt voraussichtlich in der zweiten Maihälfte. In Kürze liefert der Bericht zum ersten Quartal neue Details zum Fortschritt bei der Integration der Zukäufe. Auch die Ermächtigung für Aktienrückkäufe bleibt ein Instrument, um den Gewinn je Aktie langfristig zu stützen.
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