Rocket Lab: 3,2 Milliarden Golden-Dome-Programm
Rocket Lab verzeichnet Rekordumsatz von 200 Mio. Dollar, gewinnt Rüstungsaufträge und kündigt Übernahme von Motiv Space Systems an.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz steigt um 63 Prozent
- Größter Auftrag der Firmengeschichte
- Einstieg in Raketenabwehrprogramm
- Übernahme von Motiv Space Systems
Rocket Lab liefert ein massives Nachrichtenpaket. Der Raumfahrtkonzern präsentierte am Donnerstag nicht nur Rekordzahlen für das erste Quartal. Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen lukrative Rüstungsaufträge und kündigte eine strategische Übernahme an.
Rekordumsatz und prall gefüllte Auftragsbücher
Das operative Geschäft wächst rasant. Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um gut 63 Prozent auf 200,3 Millionen US-Dollar. Die Bruttomarge lag bei 38,2 Prozent.
Hinzu kommt der größte Auftrag der Firmengeschichte. Ein namentlich nicht genannter Kunde buchte acht Raketenstarts für die Jahre 2026 bis 2029. Fünf davon entfallen auf die neue Neutron-Rakete.
Damit wächst der Auftragsbestand auf über 2,2 Milliarden US-Dollar. Die Folge: Allein im ersten Quartal verkaufte Rocket Lab mehr Starts als im gesamten Jahr 2025.
Einstieg in die Raketenabwehr
Auch im Verteidigungssektor fasst das Unternehmen Fuß. Die US Space Force wählte Rocket Lab für das Raketenabwehrprogramm „Golden Dome“ aus. Gemeinsam mit Raytheon entwickelt der Konzern satellitengestützte Abfangsysteme.
Das Programm soll feindliche Raketen künftig frühzeitig im All zerstören. Finanzchef Adam Spice sieht hier enorme Chancen. Das Beschaffungsmodell verlangt allerdings Vorleistungen der beteiligten Firmen.
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Ein weiterer Erfolg gelang bei Hyperschall-Tests. Das Rüstungsunternehmen Anduril buchte drei Starts mit der HASTE-Rakete von Rocket Lab. Dieser Vertrag bringt weitere 30 Millionen US-Dollar ein.
Zukauf schließt Lücke
Um die eigene Produktion zu stärken, kauft Rocket Lab das kalifornische Unternehmen Motiv Space Systems. Die Firma baut Roboterarme und Präzisionsmechanik für Raumfahrzeuge. Motiv lieferte bereits Technik für Mars-Rover der NASA.
Der Zukauf bringt 50 spezialisierte Ingenieure ins Team. Rocket Lab fertigt damit künftig teure Schlüsselkomponenten selbst. Der Abschluss der Übernahme ist für das zweite Quartal geplant.
An der Börse kamen die Nachrichten gut an. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund vier Prozent, nachdem sie den regulären Handel am Donnerstag bei 78,58 US-Dollar beendet hatte. Auf Sicht von zwölf Monaten steht bereits ein massives Plus von rund 240 Prozent auf dem Kurszettel.
Für das laufende zweite Quartal peilt das Management einen Umsatz von bis zu 240 Millionen US-Dollar an. Später im Jahr folgt dann der nächste Meilenstein. Rocket Lab plant den Erstflug der neuen Neutron-Rakete.
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