Bloom Energy Aktie: Schlüsselwoche

Bloom Energy steht diese Woche an einem wichtigen Punkt. Am Donnerstag nach US-Börsenschluss legt der Brennstoffzellen-Spezialist seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor – und der Markt will vor allem eines wissen: Trägt die jüngste Wachstumsstory rund um KI-Rechenzentren auch operativ?

Nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Monate ist die Messlatte hoch. Umso mehr dürfte jedes Detail aus dem Earnings-Call auf die Goldwaage gelegt werden.

Bloom Energy

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Zahlen am Donnerstag – das erwartet der Markt

Laut Unternehmensmitteilung vom 21. Januar veröffentlicht Bloom Energy die Q4-2025-Ergebnisse am 5. Februar 2026 nach Handelsschluss. Die Telefonkonferenz startet um 17:00 Uhr Eastern Time.

Nach mehreren Ergebnisüberraschungen im Jahr 2025 schauen Analysten diesmal besonders genau hin. Im dritten Quartal meldete Bloom 519,05 Mio. US-Dollar Umsatz sowie 0,15 US-Dollar Non-GAAP EPS (Mitteilung vom 28. Oktober 2025).

Die aktuellen Konsensschätzungen (Yahoo Finance) für Q4 2025 liegen bei:
EPS: 0,30 US-Dollar (Ø aus 16 Analysten-Schätzungen)
Umsatz: 645,32 Mio. US-Dollar (Ø aus 18 Schätzungen)
Gesamtjahr 2025 (Schätzung): 0,57 US-Dollar EPS und 1,9 Mrd. US-Dollar Umsatz

An der Börse hat sich der Titel zuletzt sehr stark entwickelt: Auf 30 Tage liegt das Plus bei rund 50%.

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AEP-Vertrag: Mehr Planbarkeit für Jahre

Ein zentraler Kurstreiber ist ein Deal aus dem Versorgerumfeld. Ende Januar zog eine Tochter von American Electric Power (AEP) eine Option auf einen rund 2,65 Mrd. US-Dollar schweren 20-Jahres-Offtake-Vertrag für Blooms Festoxid-Brennstoffzellen (Bericht vom 30. Januar 2026).

Der Charme aus Investorensicht liegt auf der Hand: Solche langfristigen Abnahmeverträge verbessern die Umsatzvisibilität und wirken wie ein Belastungstest für die Technologie im großen Maßstab. Gleichzeitig unterstreicht der Vertrag Blooms Rolle bei dezentralen Stromlösungen – ein Thema, das durch den steigenden Energiebedarf von KI-Infrastruktur zusätzlich Rückenwind bekommt.

Partnerschaften für Rechenzentren als Wachstumsmotor

Parallel baut Bloom sein Netzwerk im Rechenzentrumsbereich aus. Genannt werden im Quelltext zwei Punkte:

  • Brookfield-Partnerschaft: Im Oktober 2025 kündigten Bloom und Brookfield eine 5 Mrd. US-Dollar schwere strategische Partnerschaft für den Aufbau von KI-Infrastruktur an (Unternehmensmitteilung vom 13. Oktober 2025).
  • Ausbau mit Equinix: Die Vereinbarungen zur Rechenzentrums-Stromversorgung wurden ausgeweitet und liegen inzwischen bei über 100 MW installierter Kapazität.

Nach eigenen Angaben hat Bloom zudem 1,5 GW „low-carbon power“ über mehr als 1.200 Installationen weltweit ausgerollt.

Worauf es im Call ankommt

Der Bericht am Donnerstag gilt als klarer Impulsgeber für die Aktie. Im Fokus dürften drei Punkte stehen: Zeitpläne für die Umsetzung des AEP-Vertrags, der Fortschritt beim Brookfield-Aufbauprogramm und vor allem der Blick nach vorn über die Prognose für 2026. Genau dort entscheidet sich, ob die aktuell hohen Erwartungen durch belastbare operative Signale untermauert werden.

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