Rheinmetall Aktie: Positive Schlagzeilen erwartet
Rheinmetall sichert sich 2,4-Milliarden-Deal für Kamikazedrohnen mit der Bundeswehr, während die Aktie auf ein Jahrestief fällt.

Kurz zusammengefasst
- Rahmenvertrag über 2,4 Milliarden Euro
- Erster Abruf von 300 Millionen Euro
- Aktie fällt auf Zwölf-Monats-Tief
- Umsatz soll 2026 auf 14,5 Milliarden steigen
Volle Auftragsbücher, neue Milliardenverträge und ehrgeizige Wachstumsziele — operativ läuft es bei Rheinmetall rund. An der Börse klaffen Realität und Stimmung derzeit auffällig auseinander. Die Aktie des Düsseldorfer Rüstungskonzerns fiel Ende April auf ein neues Zwölf-Monats-Tief von 1.341,20 Euro.
Milliarden-Deal für Kamikazedrohnen
Der Konzern hat einen Rahmenvertrag mit der Bundeswehr über sogenannte Loitering-Munition geschlossen. Das Abkommen für das System FV-014 umfasst ein Gesamtvolumen von bis zu 2,4 Milliarden Euro. Ein erster Abruf spült rund 300 Millionen Euro in die Kassen und beinhaltet etwa 2.500 Einheiten.
Optional sieht die Vereinbarung eine Aufstockung auf mehr als zehntausend Kamikazedrohnen vor. Die elektrisch angetriebenen Fluggeräte können Ziele in einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern präzise bekämpfen. Sie sind resistent gegen Störsender und unterstützen komplexe Schwarmoperationen.
Rheinmetall fertigt die Systeme vollständig in Europa. Die Serienauslieferung aus dem Werk Neuss ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Das Abkommen markiert bereits den dritten großen Rahmenvertrag für den Konzern im laufenden Jahr.
Expansion zu Wasser und ehrgeizige Ziele
Parallel dazu weitet das Unternehmen sein Portfolio unbemannter Systeme auf die Marine aus. In Hamburg startete unlängst die Serienfertigung des autonomen Wasserfahrzeugs Kraken K3 Scout. Die Überwasserplattform entstand in Zusammenarbeit mit einem britischen Partner und dient dem Schutz kritischer Infrastruktur.
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Diese technologische Expansion stützt sich auf ein solides finanzielles Fundament. Im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz um 29 Prozent auf knapp zehn Milliarden Euro. Der Auftragsbestand türmte sich zuletzt auf fast 64 Milliarden Euro auf.
Für 2026 peilt der Vorstand ein weiteres massives Umsatzwachstum an. Die Erlöse sollen auf bis zu 14,5 Milliarden Euro steigen. Die operative Ergebnismarge plant das Management auf rund 19 Prozent zu verbessern.
Dem fundamentalen Wachstum steht ein deutlicher Kursverlust gegenüber. Vom Allzeithoch im vergangenen September hat das Papier massiv korrigiert. Am 7. Mai 2026 legt Rheinmetall die Zahlen für das erste Quartal vor. Dann muss das Management belegen, dass die ehrgeizigen Margenziele trotz des rasanten Kapazitätsaufbaus erreichbar sind.
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