Der Nasdaq 100 beendete die erste volle Handelswoche 2026 mit einem Kurssprung von 259 Punkten auf 25.766 Zähler. Verantwortlich für den Anstieg: Ein überraschend robuster Arbeitsmarktbericht, der Rezessionsängste dämpfte, ohne die Hoffnung auf Zinssenkungen komplett zu begraben. Halbleiter-Aktien nutzten das Umfeld für eine breite Aufholjagd.
Arbeitsmarkt als Stimmungsmacher
Der US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag lieferte widersprüchliche Signale. Mit nur 50.000 neuen Stellen blieb die Zahl deutlich unter den erwarteten 70.000. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenquote unerwartet auf 4,4 Prozent – ein Zeichen dafür, dass der Jobmarkt stabiler ist als befürchtet.
Diese Mischung beruhigte Anleger: Keine Rezession in Sicht, aber auch kein überhitzter Arbeitsmarkt, der die Fed zu Zinserhöhungen zwingen könnte. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Januar liegt allerdings nur noch bei fünf Prozent.
Chip-Aktien dominieren
Intel schoss um 10,8 Prozent nach oben und war damit klarer Tagessieger. Auslöser war ein Treffen zwischen CEO Lip-Bu Tan und Präsident Trump, bei dem es um staatliche Unterstützung für die heimische Chip-Produktion ging. Micron Technology legte 5,5 Prozent zu, AppLovin gewann 5,1 Prozent, Broadcom 3,8 Prozent.
Auf der Verliererseite standen Software-Titel: Adobe gab 1,5 Prozent ab, DexCom verlor 1,5 Prozent, Netflix 1,2 Prozent. Anleger schichteten offenbar von defensiven Wachstumswerten in die zyklischeren Halbleiter um.
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Technisches Bild bleibt konstruktiv
Nach einem kurzen Rücksetzer zu Wochenbeginn hat der Index die 50-Tage-Linie bei 25.503 Punkten erfolgreich verteidigt. Der Schlusskurs liegt knapp über dem 5-Tage-Durchschnitt von 25.764 Zählern. Die nächste Hürde: das Jahreshoch bei 25.835 Punkten. Darüber würde die psychologisch wichtige 26.000er-Marke in den Fokus rücken.
Der RSI notiert bei 62,6 und signalisiert damit weiteres Aufwärtspotenzial, bevor die Zone überkaufter Märkte erreicht ist. Unterstützung findet der Index bei 25.640 Punkten, darunter bei 25.350.
Ausblick auf die kommende Woche
In den nächsten Tagen stehen die US-Inflationsdaten sowie der Beginn der Berichtssaison für das vierte Quartal auf der Agenda. Große Banken legen bereits am Dienstag ihre Zahlen vor. Solange die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe stabil um 4,2 Prozent bleibt, dürfte das Umfeld für Tech-Aktien unterstützend wirken. Ein noch offenes Gerichtsurteil zu Zollfragen könnte allerdings für kurzfristige Volatilität sorgen.
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