Ferrari Aktie: 30 Prozent operative Marge im Q1
Ferrari startet mit hoher operativer Marge von fast 30 Prozent ins Jahr 2026 und bestätigt die Jahresziele. Analysten sehen Kurspotenzial.
Kurz zusammengefasst
- Operative Marge von fast 30 Prozent
- Umsatz steigt auf 1,85 Milliarden Euro
- Aktienrückkäufe bis 2030 geplant
- Erstes E-Auto mit Namen Luce
Ferrari trotzt dem schwierigen Marktumfeld mit operativer Stärke. Zum Auftakt des Jahres 2026 liefert der Luxusautobauer beeindruckende Renditen. Die Aktie reagierte mit einem Plus von rund drei Prozent auf die Zahlen.
Hohe Profitabilität im ersten Quartal
Der Umsatz stieg währungsbereinigt um sechs Prozent auf 1,848 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte auf 548 Millionen Euro. Damit erzielt Ferrari eine operative Marge von fast 30 Prozent. Ein Spitzenwert in der Branche.
Unter dem Strich blieb ein Konzernergebnis von 413 Millionen Euro. Das entspricht einem Gewinn von 2,33 Euro je Aktie. Das Management bestätigte zeitgleich die Ziele für das Gesamtjahr.
Für 2026 peilt der Vorstand einen Umsatz von rund 7,5 Milliarden Euro an. Das EBITDA soll mindestens 2,93 Milliarden Euro erreichen. Beim Gewinn je Aktie erwartet Ferrari einen Wert von mindestens 9,45 Euro.
Aktienrückkäufe und neue Modelle
Ein zentraler Pfeiler der Strategie bleibt die Kapitalrückführung. Bis zum Jahr 2030 plant das Unternehmen Aktienrückkäufe im Volumen von 3,5 Milliarden Euro. Aktuell läuft eine Tranche über 250 Millionen Euro.
Diese Maßnahme soll bis zum 28. August 2026 abgeschlossen sein. Parallel dazu treibt Ferrari die Produktpalette voran. Der neue Supersportwagen HC25 nutzt einen V8-Biturbo-Motor.
Hinzu kommt die Arbeit am ersten reinen Elektroauto. Das Modell trägt den internen Namen „Luce“. Diese technologische Transformation gilt als wichtiger Meilenstein für die kommenden Jahre.
Analysten sehen deutliches Kurspotenzial
Trotz des aktuellen Kursanstiegs auf 286,05 Euro notiert die Aktie seit Jahresbeginn fast zehn Prozent im Minus. Analysten bewerten die Lage dennoch optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel in Mailand liegt bei 370 Euro.
Das entspricht einem deutlichen Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau. Die Marktkapitalisierung beläuft sich derzeit auf rund 78 Milliarden US-Dollar. Die Leerverkaufsquote bleibt mit 1,35 Prozent auffallend niedrig.
Am 28. August endet die aktuelle Rückkaufphase. Bis dahin dürften vor allem Fortschritte bei der Entwicklung des Elektro-Modells die Stimmung bestimmen.
Ferrari-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ferrari-Analyse vom 19. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Ferrari-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ferrari-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ferrari: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...