Palantir Aktie: Cantor Fitzgerald bleibt bei 138 Dollar
Cantor Fitzgerald bestätigt neutrales Rating für Palantir trotz 85 Prozent Umsatzplus im ersten Quartal 2026.

Kurz zusammengefasst
- Neutrales Rating von Cantor Fitzgerald
- Umsatzwachstum von 85 Prozent
- US-Kommerzgeschäft steigt um 133 Prozent
- Aktie notiert unter 200-Tage-Durchschnitt
Starke Nachfrage, schwache Kurse — bei Palantir klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Das Softwareunternehmen wächst rasant im Bereich der künstlichen Intelligenz. Trotzdem tun sich Analysten schwer, weiteres Kurspotenzial zu rechtfertigen.
Die Investmentbank Cantor Fitzgerald liefert das jüngste Beispiel für dieses Dilemma. Die Experten bestätigten am Mittwoch ihr neutrales Rating. Das Kursziel bleibt bei 138 US-Dollar. Zwar loben die Analysten Palantirs starke Positionierung bei KI-Anwendungen für Unternehmen und Behörden. Die hohe Bewertung der Aktie verhindert jedoch eine klare Kaufempfehlung.
Dabei lesen sich die jüngsten Geschäftszahlen beeindruckend. Im ersten Quartal 2026 steigerte Palantir den Umsatz im Jahresvergleich um 85 Prozent. Besonders das US-Geschäft boomt. Hier kletterten die kommerziellen Erlöse sogar um 133 Prozent.
Auch die Profitabilität stimmt. Der Konzern erwirtschaftete einen bereinigten operativen Gewinn von 984 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer enormen Marge von 60 Prozent. Kein Wunder. Das Unternehmen etabliert sich zunehmend als unverzichtbare Software-Schicht für komplexe KI-Workflows.
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Wall Street uneins über Potenzial
Die Meinungen der Experten gehen weit auseinander. Während Cantor Fitzgerald bremst, bleibt Rosenblatt Securities extrem optimistisch. Die Analysten raten weiterhin zum Kauf. Ihr Kursziel liegt bei stolzen 225 US-Dollar. Insgesamt empfehlen 17 von 31 befragten Experten die Aktie zum Kauf.
An der Börse spiegelt sich diese Unsicherheit wider. Die Aktie beendete den Freitagshandel bei 117,96 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf über 17 Prozent. Das Papier notiert damit spürbar unter seinem langfristigen 200-Tage-Durchschnitt.
Für die kommenden Handelswochen steht das bisherige Jahrestief bei 104,86 Euro im Fokus. Diese Marke dient als wichtige technische Unterstützung. Hält dieses Level nicht, droht ein weiterer Abverkauf. Verteidigen die Käufer diese Zone, rückt der 50-Tage-Durchschnitt bei 122,63 Euro als erstes Erholungsziel in den Blick.
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