DroneShield Aktie: McLennan kauft für 200.000 Dollar
DroneShield verzeichnet Rekord-Cashflow und ernennt Ex-REA-Chef McLennan zum Chairman, während der Aktienkurs nachgibt.
Kurz zusammengefasst
- Hamish McLennan wird neuer Board-Vorsitzender
- Operativer Cashflow erreicht Rekordhöhe
- Umsatz verdoppelt sich auf 74 Mio. AUD
- Europa-Produktion für Abwehrsysteme startet
DroneShield hat eine ereignisreiche Woche hinter sich. Neue Führung, starke Quartalszahlen und ein Aktienkurs, der trotzdem nachgibt — das Bild ist widersprüchlich, aber erklärbar.
Hamish McLennan übernimmt das Ruder
Der wichtigste Schritt der Woche war personeller Natur. Hamish McLennan ist seit dem 1. Mai offiziell Mitglied des Boards. Er übernimmt den Vorsitz formell nach der Hauptversammlung am 29. Mai. Sein Vorgänger Peter James verlässt das Gremium nach zehn Jahren — er war seit vor dem Börsengang 2016 dabei.
McLennan bringt Substanz mit. Als Chairman von REA Group wuchs die Marktkapitalisierung des australischen Immobilienportals von rund zwei auf zwanzig Milliarden australische Dollar. Als Zeichen persönlichen Engagements erwirbt er nach der HV DroneShield-Aktien im Wert von rund 200.000 australischen Dollar — mit einer Haltefrist bis mindestens Mai 2027.
Rekordoperativer Cashflow im ersten Quartal
Die Zahlen für Q1 2026 liefern McLennan eine solide Ausgangslage. Der Umsatz verdoppelte sich auf 74 Millionen australische Dollar, verglichen mit 33 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Kasseneinnahmen von Kunden lagen bei 77,4 Millionen australischen Dollar.
Noch beeindruckender: Der operative Cashflow erreichte 24 Millionen australische Dollar — der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte. Die Barmittel übersteigen 200 Millionen australische Dollar. Mit geplanten 70 Millionen für Forschung und Entwicklung kann DroneShield sein Wachstum aus eigener Kraft finanzieren.
Europa als nächste Wachstumsfront
Parallel dazu baut DroneShield seine internationale Präsenz aus. In Europa läuft bereits die Produktion von Gegendrohnen-Systemen über einen lokalen Fertigungspartner — erste Lieferungen sind für Mitte 2026 geplant. Ein europäisches Kompetenzzentrum soll folgen, direkt ausgerichtet auf das 800-Milliarden-Euro-Verteidigungsprogramm der EU.
Die Produktionskapazität soll von rund 500 Millionen australischen Dollar im Jahr 2025 auf 2,4 Milliarden bis Ende 2026 steigen. Das ist ambitioniert — und erklärt, warum die Bewertungsfrage nicht verstummt.
Kurs unter Druck, Analysten uneins
An der Frankfurter Börse schloss die Aktie am Freitag bei 2,18 Euro, ein Tagesrückgang von 3,80 Prozent. Auf Jahressicht steht ein Plus von rund zehn Prozent — vom 52-Wochen-Hoch bei 3,65 Euro ist der Kurs aber noch gut 40 Prozent entfernt.
Bell Potter hält an einem Kaufvotum mit einem Kursziel von 4,80 australischen Dollar fest und verweist auf anhaltend starke Nachfrage aus westlichen Verteidigungsprogrammen. Jefferies startete die Abdeckung mit „Hold“ und einem Ziel von 3,70 australischen Dollar — mit dem Hinweis, die Bewertung wirke ambitioniert bei begrenzter Ergebnissichtbarkeit.
Die Hauptversammlung am 29. Mai in Sydney wird McLennan offiziell als Chairman einsetzen und zentrale Aktionärsresolutionen zur Abstimmung stellen. Wie der Markt auf die neue Führungskonstellation reagiert, dürfte den Kurs im Juni maßgeblich prägen.
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