Scottish Mortgage: 5,8 Millionen Aktien in drei Tranchen
Der Investmentfonds nutzt die hohe Bewertung für Aktienverkäufe und sammelt frisches Kapital für private Investments ein.

Kurz zusammengefasst
- Aktie erreicht 52-Wochen-Hoch
- Fonds verkauft eigene Anteile
- Neues Mandat für Privatfirmen
- SpaceX bleibt größte Position
Scottish Mortgage vollzieht eine bemerkenswerte Kehrtwende. Monatelang kaufte der Investmentfonds eigene Aktien zurück, um den Kurs zu stützen. Jetzt dreht das Management den Spieß um und sammelt massiv frisches Kapital ein.
Die Strategie zahlt sich an der Börse aus. Am Freitag markierte das Papier mit 17,59 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn steht damit ein sattes Plus von fast 27 Prozent auf der Anzeigetafel.
Dieser Kursanstieg verändert die Spielregeln. Die Aktie notiert mittlerweile gut fünf Prozent über dem inneren Wert des Portfolios. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr lag der Kurs durchschnittlich knapp acht Prozent unter diesem Wert.
Das Management nutzt diese teure Bewertung konsequent aus. Allein in der dritten Maiwoche verkaufte der Fonds in drei Tranchen insgesamt 5,8 Millionen Aktien aus dem eigenen Bestand. Dabei stieg der erzielte Verkaufspreis von Tag zu Tag an.
Mehr Spielraum für private Wetten
Das frische Geld fließt nicht zwangsläufig in börsennotierte Konzerne. Im April segneten die Aktionäre ein neues Mandat ab. Der Vorstand darf nun weitere 250 Millionen Pfund in private Unternehmen investieren.
Diese Regel greift selbst dann, wenn der Anteil ungelisteter Werte die eigentliche Obergrenze von 30 Prozent überschreitet. Die Folge: Scottish Mortgage kann bei erfolgreichen Start-ups in späteren Finanzierungsrunden nachlegen. Bisher zwang das starre Limit den Fonds oft zu unerwünschten Verkäufen.
Im Zentrum dieser Strategie steht SpaceX. Das Raumfahrtunternehmen ist mit fast 18 Prozent Gewichtung die größte Position im Portfolio.
Scottish Mortgage bewertet seinen Anteil aktuell auf Basis eines Firmenwertes von 1,25 Billionen US-Dollar. Der Markt rechnet noch in diesem Jahr mit einem Börsengang des Raumfahrtgiganten. Analysten taxieren die mögliche Bewertung für dieses Event bereits auf 1,75 Billionen Dollar.
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