Workday Aktie: Tag der Wahrheit

Workday legt Quartalsergebnisse vor, während die Aktie auf einem Jahrestief notiert. Die Rückkehr des Gründers soll die KI-Strategie beschleunigen.

Kurz zusammengefasst:
  • Quartalszahlen und Ausblick nach US-Börsenschluss
  • Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Tief
  • Gründer Bhusri treibt KI-Offensive voran
  • Kostenkontrolle durch Personalanpassungen

Workday steht vor einem richtungsweisenden Moment. Während der Software-Spezialist heute Abend nach US-Börsenschluss seine Zahlen zum vierten Quartal vorlegt, kämpft der Kurs mit einem massiven Vertrauensverlust der Anleger. Zwischen Hoffnungen auf eine neue KI-Strategie und der Furcht vor einer Disruption der Branche suchen Investoren nach einem klaren Signal für eine fundamentale Wende.

Hohe Erwartungen trotz Marktdruck

In der Vergangenheit hat Workday bewiesen, dass es die Prognosen der Analysten schlagen kann. Seit zwei Jahren übertrifft das Unternehmen regelmäßig die Erwartungen beim Gewinn je Aktie (EPS) und beim Umsatz. Für das heute endende Quartal rechnen Marktbeobachter mit einem Umsatz von rund 2,52 Milliarden US-Dollar. Bei den Gewinnschätzungen gehen die Meinungen jedoch auseinander: Die Spanne der Analysten liegt zwischen 1,80 und 2,32 US-Dollar je Aktie.

Workday

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Strategischer Umbau unter alter Führung

Die Veröffentlichung der Zahlen erfolgt in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Mit der Rückkehr von Mitbegründer Aneel Bhusri auf den Chefposten Anfang Februar hat Workday ein deutliches Zeichen gesetzt. Sein Ziel ist es, die KI-Strategie des Konzerns massiv zu beschleunigen. Dazu passen Schritte wie die Übernahme des KI-Lernspezialisten Sana sowie die Einführung neuer Cloud-Lösungen. Kann die Rückkehr des Gründers das Ruder für den Cloud-Pionier rechtzeitig herumreißen?

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Gleichzeitig zeigt sich das Unternehmen diszipliniert bei den Kosten. Rund zwei Prozent der Belegschaft wurden im Februar entlassen, um Budgets und Teams stärker auf strategische Prioritäten auszurichten. Diese Realignment-Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Workday im harten Wettbewerb um effiziente Unternehmenssoftware wettbewerbsfähig bleibt.

Kurs am Boden

Trotz der internen Neuausrichtung bleibt die Lage an der Börse extrem angespannt. Die Sorge, dass künstliche Intelligenz das Geschäftsmodell klassischer Softwareanbieter gefährden könnte, lastet schwer auf dem gesamten Sektor. Mit einem Schlusskurs von 109,60 Euro markierte die Aktie erst gestern ein neues 52-Wochen-Tief. Auf Jahressicht summieren sich die Verluste damit bereits auf über 56 Prozent.

Nach US-Börsenschluss herrscht heute Klarheit: Dann wird Workday die detaillierten Ergebnisse sowie den Ausblick auf das neue Geschäftsjahr präsentieren. Im Fokus steht dabei vor allem, ob die eingeleitete KI-Offensive bereits erste Früchte trägt und wie das Management die Wettbewerbsfähigkeit in einem sich radikal wandelnden Marktumfeld einschätzt.

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