Xiaomi: 146 Millionen HKD für Aktienrückkauf
Xiaomi startet Aktienrückkaufprogramm, um den schwachen Kurs zu stützen, während die Auto-Sparte ausgebaut wird und hohe Chip-Preise die Margen belasten.

Kurz zusammengefasst
- Aktienrückkäufe für 146 Millionen Hongkong-Dollar
- Neuer Technikchef für die Auto-Division ernannt
- Hohe Speicherchip-Kosten drücken Margen
- Fokus auf Premium-Produkte wie neues Tablet
Operativ gibt Xiaomi Vollgas, an der Börse herrscht Katerstimmung. Der Tech-Konzern baut seine neue Autosparte aus und bringt neue Premium-Produkte auf den Markt. Die Aktie notiert derweil nahe ihrem Jahrestief. Das Management steuert nun mit gezielten Aktienkäufen gegen.
Am Dienstag erwarb das Unternehmen 4,5 Millionen eigene Aktien am freien Markt. Dafür flossen rund 146 Millionen Hongkong-Dollar. Bereits in der Vorwoche hatte Xiaomi eigene Anteile für einen hohen Millionenbetrag zurückgekauft.
Der Blick auf den Kursverlauf erklärt diese Maßnahme. Mit aktuell 3,48 Euro hat das Papier seit Jahresbeginn gut 22 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt deutliche 26 Prozent. Marktbeobachter werten die Käufe als klares Signal der Führungsebene an den Kapitalmarkt.
Neuer Technikchef für die Autosparte
Neben den Aktienkäufen baut der Konzern sein neues Kerngeschäft aus. Xiaomi ernennt Hu Zhengnan zum ersten Technikchef der Auto-Division. Der Branchenveteran bringt 30 Jahre Erfahrung mit. Er soll gemeinsam mit dem ehemaligen Tesla-Manager Song Gang die Produktion skalieren.
Das Timing ist kein Zufall. Am 24. April präsentiert das Unternehmen auf der Beijing Auto Show sein neues Konzeptfahrzeug. Der elektrische Sportwagen „Xiaomi Vision Gran Turismo“ geht zwar nicht in Serie. Er dient dem Konzern aber als technologisches Aushängeschild.
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Teure Chips belasten das Kerngeschäft
Im angestammten Elektronikgeschäft drücken hohe Kosten auf die Margen. Die Preise für mobile Speicherbausteine schossen im ersten Quartal um bis zu 90 Prozent in die Höhe. Xiaomi-Präsident Lu Weibing sieht dadurch vor allem günstige Einsteiger-Geräte unter Druck.
Die Folge: Der Hersteller fokussiert sich stärker auf das margenstarke Premium-Segment. Passend dazu startete am Dienstag der Verkauf des neuen High-End-Tablets Redmi K Pad 2 in China.
Am 27. Mai 2026 legt Xiaomi die Zahlen für das erste Quartal vor. Dieser Bericht liefert handfeste Fakten zur Profitabilität. Die Daten werden offenlegen, wie stark die explodierenden Chip-Kosten das operative Geschäft tatsächlich belasten.
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