Xiaomi Aktie: Der große Widerspruch

Xiaomi verzeichnet starkes Quartalswachstum bei Umsatz und Gewinn, doch die Elektroauto-Investitionen belasten die Aktienperformance trotz fundamentaler Stärke.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatzwachstum von über 30 Prozent im Quartal
  • Gewinn pro Aktie verdoppelt sich deutlich
  • Elektroauto-Sparte belastet Konzernprofitabilität
  • Aktie verlor über 17 Prozent seit März-Hoch

Während das operative Geschäft von Xiaoi mit Rekordzahlen glänzt, strauchelt die Aktie. Der chinesische Technologiekonzern lieferte im letzten Quartal ein bombastisches Ergebnis – doch Anleger straften das Papier trotzdem ab. Steckt dahinter nur kurzfristige Nervosität oder ein fundamentales Problem?

Düstere Stimmung trotz Rekordzahlen

Eigentlich müsste die Xiaomi-Aktie feiern. Die jüngsten Quartalszahlen lesen sich wie der Traum eines jeden Investors:

  • Umsatz-Explosion: Ein Plus von über 30% auf 125,13 Milliarden HKD
  • Gewinn-Verdopplung: Der Gewinn pro Aktie (EPS) schoss von 0,22 auf 0,50 HKD
  • Positive Prognosen: Analysten sehen auch für 2025 weiteres Wachstum voraus

Doch der Markt reagierte anders. Am Freitag gab die Aktie deutlich nach und setzte ihre jüngste Schwächephase fort. Seit dem 52-Wochen-Hoch von 7,07 Euro im März hat sie bereits über 17% an Wert verloren. Ein klarer Widerspruch, der Anleger verunsichert.

Der Elefant im Raum: Das Milliarden-Grab E-Auto

Was treibt die Diskrepanz zwischen fundamentaler Stärke und schwachem Kurs? Die Antwort liegt in der riskanten Zukunftsstrategie des Konzerns. Während das Kerngeschäft mit Smartphones brummt, verschlingt die neu aufgebaute Elektroauto-Sparte Unsummen.

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Die hohen Investitionen in Forschung und Produktion belasten die Profitabilität des gesamten Konzerns. Offenbar bewertet der Markt das Risiko dieses Engagements aktuell höher als die sicheren Erträge aus dem traditionellen Geschäft.

Wo geht die Reise hin?

Trotz der jüngsten Schwäche zeigt die Langfrist-Perspektive ein beeindruckendes Bild: Seit dem 52-Wochen-Tief bei 2,10 Euro im September 2024 hat sich der Wert mehr als verdoppelt. Auch seit Jahresanfang legte die Aktie über 36% zu.

Doch die aktuelle Volatilität von 28,5% und ein RSI von 74,7 deuten auf überhitzte Kurzfrist-Stimmung hin. Die Kernfrage bleibt: Kann Xiaomi den Spagat zwischen profitablem Kerngeschäft und teurer Zukunftsvision meistern – oder wird das Auto-Projekt zum Stolperstein?

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