Xiaomi: Speicherkosten übersteigen 100 Dollar
Xiaomi reagiert auf drastisch gestiegene Speicherchip-Preise mit einer Erhöhung der Smartphone-Preise und einem stärkeren Fokus auf das Premium-Segment.

Kurz zusammengefasst
- Angekündigte Preiserhöhungen für Smartphones
- Speicherchips treiben Materialkosten in die Höhe
- Ausbau des Premium-Geräte-Segments geplant
- Neues KI-Sprachmodell als Einnahmequelle
Steigende Kosten zwingen Xiaomi zu einem harten Schnitt. Auf dem Investor Day in Peking kündigte das Management höhere Preise für Smartphones an. Die Börse reagiert nervös auf die Pläne. Aktuell notiert die Aktie bei 3,38 Euro. Das entspricht einem Minus von fast 25 Prozent seit Jahresbeginn.
Speicherchips vernichten die Margen
Der Grund für den Strategiewechsel liegt im Einkauf. Seit Anfang 2025 haben sich Speicherchips massiv verteuert. Diese Entwicklung trifft besonders günstige Modelle hart. Die Materialkosten für ein Einsteiger-Gerät schießen in die Höhe. Die Folge: Allein die Speichermodule verschlingen mittlerweile mehr als 100 US-Dollar.
Fokus auf das Premium-Segment
Xiaomi reagiert mit einer Anpassung des Sortiments. Der Konzern will künftig mehr teure Premium-Geräte verkaufen. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz im High-End-Bereich bereits um 24 Prozent auf über 13 Millionen Einheiten. Außerdem baut das Management verstärkt auf künstliche Intelligenz.
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Das neue Sprachmodell „MiMo-V2.5-Pro“ soll frische Einnahmequellen erschließen. Xiaomi will künftig Geld mit Software und KI-Diensten verdienen. Das reduziert die Abhängigkeit vom reinen Hardware-Verkauf. Die Investitionen bleiben dabei hoch. Für Forschung und Entwicklung plant der Konzern weiterhin Ausgaben in Milliardenhöhe.
Blick auf die Quartalszahlen
An der Börse fehlt aktuell das Vertrauen. Der Aktienkurs hat sich weit von seinem langfristigen Durchschnitt entfernt. Die Lücke zur 200-Tage-Linie beträgt mehr als 27 Prozent. Am 26. Mai präsentiert das Management die Ergebnisse für das Auftaktquartal. Der Bericht liefert die ersten harten Fakten des Jahres. Die ausgewiesene Gewinnmarge wird belegen, wie viel vom teuren Speichereinkauf Xiaomi tatsächlich an die Kunden weitergeben kann.
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