XPeng Aktie: 11,64 Euro neues 52-Wochen-Tief
XPengs Aktie fällt auf ein 52-Wochen-Tief, während CEO He Xiaopeng die Roboter-Sparte direkt übernimmt und die Massenproduktion des humanoiden Roboters IRON vorantreibt.

Kurz zusammengefasst
- Aktie erreicht neues Jahrestief
- CEO leitet Roboter-Sparte persönlich
- Massenproduktion von IRON geplant
- Wettlauf um humanoide Roboter
XPeng baut die Zukunft, aber die Börse straft die Gegenwart ab. Am Mittwoch fiel das Papier auf ein neues 52-Wochen-Tief von 11,64 Euro. Der chinesische Autobauer treibt seinen radikalen Umbau in Richtung „Physical AI“ voran. Die Anleger reagieren nervös auf diesen Strategiewechsel.
Chefetage übernimmt Roboter-Sparte
CEO He Xiaopeng macht das Thema nun zur Chefsache. Er leitet die Roboter-Sparte ab sofort direkt. Das Ziel: Ende 2026 soll der humanoide Roboter „IRON“ in die Massenproduktion gehen. Monatlich will XPeng tausende Einheiten fertigen. Zunächst arbeiten die Maschinen in den eigenen Verkaufsräumen.
Der Roboter ist 178 Zentimeter groß und wiegt 70 Kilogramm. Ein hauseigener Turing-KI-Chip liefert die nötige Rechenleistung. Bis zum zweiten Quartal 2027 plant XPeng den internationalen Marktstart. Ein Jahr später soll „IRON“ in Privathaushalten helfen.
Wettlauf der Autobauer
XPeng steht mit dieser Strategie nicht allein da. Konkurrent Seres präsentierte diese Woche seinen Roboter „Xiaosai“. Dieser inspiziert künftig Fabrikhallen autonom. Faraday Future kündigte am Dienstag ebenfalls ein humanoides Modell an. Die Maschine nutzt Nvidia-Technologie und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 18 km/h.
Software als Schlüssel
Neben der Hardware rückt die Software in den Fokus. Bis August 2026 will XPeng sein neues Vision-Language-Action-Modell etablieren. Damit greift der Konzern direkt Teslas Autopilot-System an. Die Fahrzeuge sollen ihre Umgebung künftig besser verstehen. Menschliche Eingriffe beim autonomen Fahren will das Management drastisch reduzieren.
Die Börse honoriert diese Visionen aktuell nicht. Im Gegenteil. Die Aktie verzeichnet seit Jahresbeginn ein Minus von über 32 Prozent. Der Kurs von 11,80 Euro liegt deutlich unter der 50-Tage-Linie. Fällt der Wert nachhaltig unter das frische Jahrestief, drohen weitere Abverkäufe.
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