XPeng Aktie: Ein kalter Winter?
Yong Rong Asset Management steigt komplett bei XPeng aus. Die Aktie fällt auf ein neues Jahrestief, während das Unternehmen an Robotern und Expansion arbeitet.

Kurz zusammengefasst
- Vermögensverwalter trennt sich von allen Aktien
- Kurs fällt auf neues Jahrestief
- Massenproduktion humanoider Roboter geplant
- Quartalszahlen Ende Mai erwartet
Große Pläne, schwache Kurse – bei XPeng klaffen Vision und Marktrealität derzeit weit auseinander. Während der chinesische Autobauer die Produktion humanoider Roboter vorbereitet, zieht ein Großinvestor die Reißleine. Die Aktie rutscht auf ein neues Jahrestief.
Komplettausstieg belastet den Kurs
Anfang Mai trennte sich Yong Rong Asset Management von allen XPeng-Anteilen. Die Gesellschaft verkaufte knapp 1,6 Millionen Aktien im Wert von rund 29 Millionen US-Dollar. Damit hält der Vermögensverwalter keine Beteiligung mehr an dem Elektroautohersteller.
Die Folge: Am Aktienmarkt gerät das Papier weiter unter Druck. Mit 13,56 Euro notiert die Aktie aktuell nur hauchdünn über dem Jahrestief. Seit Januar summiert sich das Minus auf rund 22 Prozent. Der Abstand zur wichtigen 200-Tage-Linie zeugt von einem intakten Abwärtstrend.
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Roboter und Expansion
Trotz der Kursverluste baut XPeng seine Infrastruktur weiter aus. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen positiven freien Cashflow. Ende 2025 lagen die Barreserven bei starken 6,8 Milliarden US-Dollar. Analysten sehen in der aktuellen Bewertung mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 1,1 eine wachstumsorientierte Phase.
Für das laufende Jahr plant das Management mehrere strategische Meilensteine. Dazu gehören Tests für autonome Robotaxis. Gegen Jahresende will XPeng die Massenproduktion des humanoiden Roboters „IRON“ starten. Parallel dazu treibt der Konzern seine globale Expansion voran. Eine Partnerschaft mit Volkswagen und geplante Produktionsstätten in Österreich sollen das internationale Geschäft stärken.
Fokus auf Quartalszahlen
Im harten chinesischen Wettbewerb muss XPeng nun operative Stärke beweisen. Im April lieferte der Hersteller gut 31.000 Fahrzeuge aus. Ende Mai präsentiert das Unternehmen seine Ergebnisse für das Auftaktquartal. Dann wird das Management im Rahmen einer Telefonkonferenz weitere Details zur finanziellen Entwicklung nennen.
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