XPeng Aktie: Portfolio auf elf Modelle bis 2026
Trotz rückläufiger Verkäufe plant XPeng eine massive Modelloffensive. Neue SUVs und ein Direktvertrieb in Australien sollen die Wende bringen.

Kurz zusammengefasst
- Portfolio-Ausbau auf elf Modelle
- Drei neue SUV-Typen zertifiziert
- Auslieferungen sanken um 23 Prozent
- Umstellung auf Direktvertrieb in Australien
XPeng bläst zum Angriff. Der chinesische E-Auto-Bauer will sein Portfolio bis 2026 auf elf Modelle fast verdoppeln. Ein riskanter Plan, da die aktuellen Verkaufszahlen deutlich schwächeln.
Neue SUVs für den Massenmarkt
Das chinesische Industrieministerium hat drei neue SUV-Modelle der Marke zertifiziert. Die Typen G9L, L05 und L03 sollen vor allem preisbewusste Käufer ansprechen. Zusammen mit dem kommenden Flaggschiff GX will XPeng seine Präsenz im SUV-Segment massiv ausweiten.
Im vierten Quartal 2025 verbuchte XPeng mit 383 Millionen Yuan den ersten Nettogewinn der Firmengeschichte. Die operative Realität im laufenden Jahr sieht jedoch schwieriger aus. Zwischen Januar und April sanken die Auslieferungen um fast 23 Prozent auf 93.693 Fahrzeuge.
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Umbau im Vertrieb
An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit der Anleger wider. Die Aktie notiert aktuell bei 13,80 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 21 Prozent an Wert verloren. Damit bleibt das Papier weit hinter seinem 52-Wochen-Hoch zurück.
Parallel dazu baut der Konzern sein internationales Geschäft um. In Australien setzt XPeng künftig auf den Direktvertrieb statt auf externe Partner. Ein Rechtsstreit mit dem bisherigen Importeur drückte die dortigen Auslieferungen im April auf nur 24 Einheiten.
Ende Mai folgen die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Diese Daten liefern den nächsten Hinweis darauf, ob die neue Modellvielfalt die schwache Nachfrage auffangen kann. Bisher hält das Management an seinem Jahresziel von bis zu 600.000 verkauften Autos fest.
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