XPeng Aktie: Robotaxi-Serienproduktion am 18. Mai gestartet
Chinesischer E-Auto-Hersteller beginnt mit Massenproduktion von Robotaxis und plant Pilotprojekte für 2026.

Kurz zusammengefasst
- Massenfertigung des ersten Robotaxi-Modells
- Vier KI-Chips mit 3.000 TOPS Leistung
- Pilotprojekte ab zweitem Halbjahr 2026
- Quartalszahlen am 28. Mai erwartet
XPeng schaltet in Guangzhou einen Gang höher. Der chinesische Elektroauto-Hersteller hat am 18. Mai die Massenfertigung seines ersten Robotaxi-Modells gestartet. Damit rückt die Vision vom fahrerlosen kommerziellen Betrieb in greifbare Nähe.
Fokus auf KI-Architektur
Das neue Modell basiert auf der hauseigenen GX-Plattform. Im Inneren arbeiten vier Turing-KI-Chips, die eine Rechenleistung von 3.000 TOPS erreichen. XPeng setzt dabei auf eine Architektur, die zunehmend ohne teure LiDAR-Sensoren und hochauflösende Karten auskommt.
Der Zeitplan für die kommenden Monate steht fest. Im zweiten Halbjahr 2026 sollen erste Pilotprojekte starten. Ab Anfang 2027 plant das Unternehmen den vollständig autonomen Betrieb ohne Sicherheitsfahrer.
Quartalszahlen und Expansion
Während die technologische Entwicklung voranschreitet, blickt der Markt auf die Bilanz. Am 28. Mai veröffentlicht XPeng die Zahlen für das erste Quartal 2026. Analysten erwarten im Schnitt einen Verlust von 0,11 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 1,87 Milliarden US-Dollar.
An der Börse spiegelt sich der Optimismus bisher kaum wider. Die Aktie notiert aktuell bei 13,44 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn knapp 23 Prozent im Minus. Zwar stiegen die Auslieferungen im April auf rund 31.000 Fahrzeuge, allerdings verharrt der Kurs nahe seinem Jahrestief.
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Parallel dazu treibt XPeng die Expansion voran. In Europa laufen Gespräche mit Volkswagen über eine mögliche gemeinsame Fabrik. Derweil bereitet das Unternehmen den Marktstart des P7+ in Spanien vor, wo die ersten Auslieferungen im Juni beginnen sollen.
Ein Grund für die Kursflaute könnte die Skepsis einiger Marktteilnehmer sein. Ende April lag die Leerverkaufsquote bei rund sieben Prozent. Analysten bewerten den Titel im Konsens zwar als moderaten Kauf, allerdings prägt die hohe Volatilität das Bild.
Die kommenden Wochen werden für die Bewertung der neuen Strategie entscheidend. Mit der Quartalsbilanz am 28. Mai muss das Management belegen, ob der Fokus auf softwarebasierte Mobilität die Profitabilität nachhaltig stützt.
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