XRP: 1,13-Dollar-Halt durchbrochen
XRP fällt unter die 1,13-Dollar-Marke und notiert bei 1,12 US-Dollar. Trotz positiver Ökosystem-Entwicklungen bleibt der Abwärtstrend intakt.

Kurz zusammengefasst
- Kursrutsch unter wichtige Unterstützung
- Zwangsliquidationen beschleunigen Absturz
- Neue Kooperation mit Water.org
- Netzwerkaktivität steigt deutlich
Ripple liefert gute Nachrichten aus der echten Welt. Die Kurse sprechen eine andere Sprache. XRP rutscht ungebremst in den Keller. Ein wichtiger technischer Halt ist bereits gefallen.
Der Token verlor die wichtige Unterstützung bei 1,13 US-Dollar. Aktuell notiert XRP bei 1,12 US-Dollar. Das markiert einen schmerzhaften Verlust von rund 40 Prozent seit Jahresbeginn.
Eine Welle von Zwangsliquidierungen in Höhe von 14 Millionen US-Dollar beschleunigte den Absturz. Das Handelsvolumen schoss kurzzeitig auf über 268 Millionen Token hoch. Käufer versuchen nun, die Zone um 1,10 US-Dollar zu verteidigen.
Der Trend zeigt klar nach unten. XRP handelt weit unter der 200-Tage-Linie. Diese verläuft aktuell bei 1,60 US-Dollar. Der RSI-Wert von knapp 30 signalisiert jedoch einen überverkauften Markt.
Neues Einsatzgebiet für RLUSD
Parallel zum Preisverfall baut Ripple sein Ökosystem aus. Das Unternehmen kooperiert mit der Hilfsorganisation Water.org. Im Rahmen der Get-Blue-Kampagne wickelt Ripple künftig Spenden ab.
Dafür nutzt der Konzern seinen Dollar-Stablecoin RLUSD. Die Gelder fließen direkt an Mikrofinanzpartner in Schwellenländern. Das System transferiert Kapital in wenigen Minuten statt in Tagen.
Das Ziel: Bis 2030 sollen 200 Millionen Menschen Zugang zu sauberem Wasser erhalten. Die Partnerschaft liefert einen echten Anwendungsfall für Ripples Zahlungsinfrastruktur.
Aktivität steigt, Kurs fällt
Hier zeigt sich ein harter Kontrast. Die Netzwerkaktivität auf dem XRP-Ledger stieg im ersten Quartal 2026 um 35 Prozent. Tokenisierte Vermögenswerte kletterten auf 2,25 Milliarden US-Dollar.
Die positive fundamentale Entwicklung stützt den Kurs nicht. XRP reagiert extrem empfindlich auf die aktuelle Schwäche des gesamten Kryptomarktes. Auch Bitcoin und Ethereum verzeichnen Verluste.
Der Markt sendet widersprüchliche Signale. Die neue Stablecoin-Partnerschaft stärkt den realen Nutzen des Netzwerks. Technisch bleibt die Lage angespannt. Fällt die Unterstützung bei 1,10 US-Dollar, droht ein Test des jüngsten 52-Wochen-Tiefs bei 1,05 US-Dollar.
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