XRP: 60 Millionen Dollar Wochenzuflüsse
XRP profitiert von starken ETF-Zuflüssen und dem Digital CLARITY Act. Der Kurs steigt auf 1,48 US-Dollar, während die langfristige Entwicklung noch verhalten bleibt.

Kurz zusammengefasst
- Senatsausschuss billigt Digital CLARITY Act
- Wöchentliche ETF-Zuflüsse erreichen 60 Millionen Dollar
- Kurs steigt auf 1,48 US-Dollar
- Netzwerkaktivität erreicht Zweimonatshoch
Bei XRP prallen derzeit zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite pumpen institutionelle Investoren frisches Kapital in den Markt und die Politik liefert positive Signale. Auf der anderen Seite hinkt der Kurs auf Jahressicht noch immer deutlich hinterher. Das weckt bei Anlegern berechtigte Hoffnungen auf einen Nachholeffekt.
Ein zentraler Treiber für die aktuelle Stimmung ist der „Digital CLARITY Act“. Der Bankenausschuss des US-Senats hat den Gesetzentwurf kürzlich parteiübergreifend gebilligt. Passiert das Gesetz alle Instanzen, könnte XRP offiziell als digitaler Rohstoff eingestuft werden. Das schafft rechtliche Sicherheit für Großinvestoren.
Der Markt reagiert positiv auf diese Aussicht. Aktuell notiert XRP bei 1,48 US-Dollar. Das entspricht einem Plus von gut sieben Prozent auf Wochensicht. Damit hat der Kurs die 50-Tage-Linie bei 1,39 US-Dollar erfolgreich hinter sich gelassen. Die technische Ausgangslage hellt sich auf.
Institutionelles Kapital fließt
Parallel dazu verzeichnen Spot-ETFs auf XRP starkes Interesse. Die wöchentlichen Zuflüsse erreichten zuletzt rund 60 Millionen US-Dollar. Das ist das stärkste Ergebnis seit Ende 2025. Im gesamten Mai sammelten die Fonds bereits knapp 95 Millionen US-Dollar ein.
Allein der Canary XRP ETF hält mittlerweile Bestände im Wert von gut 300 Millionen US-Dollar. Hinzu kommen neue technologische Werkzeuge für Profis. Das Unternehmen AixAlpha startete am Wochenende ein KI-gestütztes Handelssystem für XRP. Die Software analysiert täglich zehntausende Marktsignale und automatisiert Handelsstrategien.
Auch die Netzwerkaktivität zieht spürbar an. Die Zahl der aktiven Adressen kletterte auf ein Zweimonatshoch von über 48.000. Solche Metriken zeigen eine steigende Nutzung der Blockchain im Alltag.
Der fehlende Puzzlestein
Trotz dieser Fortschritte bleibt die langfristige Preisentwicklung gedämpft. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von knapp 21 Prozent auf der Anzeigetafel. Ein Grund dafür liegt in der Struktur der Ripple-Partnerschaften. Das Unternehmen sicherte sich zwar kürzlich eine Kreditlinie über 200 Millionen US-Dollar für Ripple Prime.
Viele institutionelle Kunden nutzen die Software des Unternehmens. Sie wickeln ihre Transaktionen aber oft in Stablecoins ab. XRP dient in diesen Fällen lediglich zur Deckung minimaler Netzwerkgebühren. Die Folge: Der direkte Einfluss auf den Kurs bleibt begrenzt.
Echte institutionelle Nachfrage nach dem Token selbst erfordert einen klaren Rechtsrahmen. Der CLARITY Act bietet genau diese Perspektive. Bis zur finalen Abstimmung im Kongress bleibt das Gesetz jedoch ein Entwurf. Gelingt der Durchbruch in Washington, fällt die größte Hürde für eine breite Nutzung von XRP als Abwicklungswährung.
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