XRP: Absturz auf 1,14 Dollar — Jahrestief getestet
Der XRP-Kurs fällt auf das Jahrestief, während Mastercard den Ripple-Stablecoin integriert. Technische Indikatoren deuten auf eine überverkaufte Lage hin.

Kurz zusammengefasst
- Kurs fällt auf Jahrestief
- Mastercard integriert Ripple-Stablecoin
- Millionen-Liquidationen bei XRP
- Überverkaufter RSI signalisiert Erholung
Starke Nachrichten, schwache Kurse. Bei XRP klaffen Realität und Stimmung derzeit weit auseinander. Während Mastercard die Ripple-Technologie integriert, stürzt der Token ab.
Der Krypto-Markt erlebt einen massiven Rücksetzer. XRP traf es dabei besonders hart. Der Kurs fiel am Mittwoch auf 1,14 US-Dollar. Damit testete der Token exakt sein bisheriges Jahrestief. Aktuell notiert XRP bei rund 1,20 US-Dollar.
Dieser Absturz löste eine Kettenreaktion aus. Börsen liquidierten innerhalb von 24 Stunden XRP-Positionen im Wert von knapp 26 Millionen US-Dollar. Fast alle betroffenen Händler hatten auf steigende Kurse gewettet. Das war ein klassischer Long-Squeeze.
Überverkauft im Krisenmodus
Externe Schocks belasten die Märkte. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten treiben den Ölpreis nach oben. Im Gegenzug fliehen Investoren aus riskanten Anlagen. Bitcoin rutschte unter die Marke von 63.000 US-Dollar. Die Stimmung im Sektor signalisiert extreme Angst.
Technisch sieht das Bild für XRP düster aus. Der Token handelt deutlich unter seinen gleitenden Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage. Ein Indikator liefert allerdings Hoffnung. Der Relative-Stärke-Index fiel auf 25,8 Punkte. Dieser Wert signalisiert eine massiv überverkaufte Marktlage. Historisch folgten auf solche Niveaus oft Erholungsrallys.
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Meilensteine verpuffen
Operativ liefert das Ripple-Ökosystem eigentlich Erfolge. Das Netzwerk feierte gerade sein 14-jähriges Bestehen. Parallel dazu verkündete Mastercard eine wichtige Partnerschaft. Der Zahlungsriese integriert den neuen Ripple-Stablecoin RLUSD in sein globales Abwicklungsnetzwerk. Der Startschuss fällt in den USA und Lateinamerika.
Solche fundamentalen Fortschritte ignorieren Investoren momentan völlig. Selbst institutionelle Anleger ziehen Kapital ab. Nach wochenlangen Zuflüssen verzeichneten XRP-ETFs am Mittwoch Nettoabflüsse von über fünf Millionen US-Dollar. Das offene Interesse am Terminmarkt schrumpfte um fast 400 Millionen US-Dollar.
Kurzfristig richtet sich der Blick auf die Unterstützung bei 1,14 US-Dollar. Fällt XRP nachhaltig unter diese Marke, droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung 1,11 US-Dollar. Hält der Boden, könnte die extrem überverkaufte Lage schnelle Gegenbewegungen auslösen.
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