XRP: Angebotsschock zündet Rally

Rekordzuflüsse in XRP-ETFs und ein Acht-Jahres-Tief bei Börsenbeständen treiben den Kurs. Die fundamentale Netzwerkaktivität zeigt jedoch keine entsprechende Stärke.

Kurz zusammengefasst:
  • Rekordzuflüsse in US-Spot-ETFs für XRP
  • Börsenbestände auf Acht-Jahres-Tief gesunken
  • Netzwerkaktivität stagniert trotz Kursanstieg
  • Politische Agenda bietet regulatorischen Rückenwind

XRP lässt heute den breiten Kryptomarkt hinter sich und attackiert wichtige Widerstandsmarken. Während Bitcoin und Ethereum vergleichsweise ruhig tendieren, sorgen massive institutionelle Zuflüsse in US-Spot-ETFs für signifikanten Kaufdruck. Doch der steile Anstieg offenbart einen interessanten Widerspruch: Die Rally wird derzeit fast ausschließlich von kapitalstarken Investoren getrieben, während die tatsächliche Nutzung des Netzwerks hinterherhinkt.

Institutioneller Kaufrausch trifft auf leere Kassen

Der Haupttreiber für den heutigen Kurssprung ist der ungestillte Hunger institutioneller Anleger. Daten vom 6. Januar belegen Rekordzuflüsse in die XRP-Spot-ETFs: Allein heute flossen netto rund 46,1 Millionen US-Dollar in diese Produkte – der höchste Tageswert seit deren Handelsstart Ende 2025. Die kumulierten Nettozuflüsse haben damit die Marke von 1,23 Milliarden US-Dollar überschritten.

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Diese aggressive Nachfrage trifft auf ein verknapptes Angebot. Die Bestände auf den Krypto-Börsen sind massiv geschrumpft und haben mit rund 1,6 Milliarden Token ein Acht-Jahres-Tief erreicht. Investoren ziehen ihre Bestände zunehmend in Cold Wallets oder ETF-Verwahranlagen ab. Analysten werten diese Kombination aus starker Nachfrage und sinkender Verfügbarkeit als klassischen Angebotsschock, der die Kurse mechanisch nach oben treibt.

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Warnsignal: Preis und Nutzung driften auseinander

Trotz der bullischen Stimmung mahnen On-Chain-Analysen zur Vorsicht. Es zeigt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen der Preisentwicklung und der fundamentalen Netzwerkaktivität.

  • Stagnierende Nutzerzahlen: Die Zahl der täglich aktiven Adressen auf dem XRP Ledger bewegt sich weiterhin seitwärts unterhalb der Marke von 45.000. Ein für Bullenmärkte typischer Anstieg neuer Nutzer bleibt bislang aus.
  • Spekulation statt Nutzen: Da keine signifikante Zunahme organischer Transaktionen messbar ist, scheint der aktuelle Aufschwung primär spekulativer Natur zu sein. Das Risiko kurzfristiger Korrekturen steigt, sollte der institutionelle Kaufdruck nachlassen.

Politischer Rückenwind

Zusätzlich gestützt wird das Sentiment durch die politische Agenda in Washington. Marktteilnehmer positionieren sich bereits für den 15. Januar, wenn der US-Senat das „Market Structure Bill“ bearbeiten soll. Von diesem Gesetzesvorhaben erhoffen sich Investoren endgültige regulatorische Klarheit für digitale Rohstoffe. In einem geopolitisch angespannten Umfeld profitiert XRP zudem von seinem Status als reguliertes, institutionelles Asset.

Technisch richtet sich der Fokus nun auf die Zone zwischen 2,35 und 2,40 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand würde den Weg in Richtung 2,68 US-Dollar ebnen. Scheitern die Käufer jedoch an dieser Hürde, ist eine Konsolidierung zurück auf die Unterstützung bei 2,10 US-Dollar das wahrscheinliche Szenario.

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