XRP: Brad Garlinghouse peilt 1 Milliarde an
Ripple fokussiert sich auf Dienstleistungen und peilt eine Milliarde Umsatz bis Ende 2026 an, unabhängig vom XRP-Kurs.

Kurz zusammengefasst
- Operatives Geschäft von XRP getrennt
- Umsatzziel von einer Milliarde Dollar
- Fokus auf Zahlungen und Stablecoins
- Neue KI-Entwicklerwerkzeuge vorgestellt
Ripple trennt sein operatives Geschäft vom eigenen Krypto-Token. CEO Brad Garlinghouse peilt bis Ende 2026 einen Jahresumsatz von einer Milliarde US-Dollar an. Der Clou: Die massiven XRP-Bestände des Unternehmens fließen nicht in diese Rechnung ein.
Bislang verschwammen das Firmenwachstum von Ripple und die Kursentwicklung von XRP oft miteinander. Damit ist jetzt Schluss. Das neue Umsatzziel konzentriert sich rein auf Dienstleistungen. Dazu zählen Zahlungsabwicklungen, Stablecoins und die Verwahrung von Krypto-Werten.
Das Wachstum stammt primär aus internationalen Märkten. Die fehlende Krypto-Regulierung in den USA bremst das Unternehmen offenbar nicht aus. Für den Markt bedeutet das ein Umdenken. Ripple positioniert sich zunehmend als klassischer Infrastruktur-Anbieter im Finanzsektor.
An der Börse reagieren Investoren verhalten auf die neuen Töne. Aktuell pendelt XRP um die Marke von 1,24 US-Dollar. Seit Jahresbeginn hat der Token damit rund 34 Prozent an Wert verloren. Der Kurs bleibt deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt.
KI-Werkzeuge für Entwickler
Parallel dazu treibt Ripple die technische Entwicklung seines Netzwerks voran. Im Juni stellte das Unternehmen ein neues Entwicklerpaket vor. Dieses richtet sich an Anwendungen für künstliche Intelligenz auf dem XRP-Ledger. Entwickler können damit automatisierte Zahlungen programmieren.
Die Programme nutzen für Transaktionen entweder XRP oder den hauseigenen Stablecoin RLUSD. Ripple bewirbt dabei die schnellen Abwicklungszeiten von drei bis fünf Sekunden. Ob diese neuen Werkzeuge jedoch nennenswerte Umsätze generieren, lässt das Management offen.
Die Trennung zwischen Firmenumsatz und Token-Wert schafft Klarheit für Investoren. Ripple baut sich als Fintech-Dienstleister auf. Ein starkes operatives Geschäft garantiert aber keine steigende Nachfrage nach XRP. Solange die neuen Infrastruktur-Lösungen den Token nicht zwingend voraussetzen, bleibt die Kursentwicklung von den Unternehmenszahlen entkoppelt.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 16. Juni liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...