XRP: Entscheidende Phase im Mai
Der Ripple-CEO sieht Ende Mai als entscheidende Frist für den CLARITY Act. Eine Verabschiedung könnte institutionelle Investoren anlocken und den Kurs von XRP stützen.

Kurz zusammengefasst
- Neuer Kompromissvorschlag für Gesetz diese Woche
- Institutionelle Investoren warten auf regulatorische Klarheit
- Starke Zuflüsse in europäische XRP-Investmentprodukte
- Standard Chartered senkt Kursziel für 2026
Dreimal hat Brad Garlinghouse seinen Zeitplan für den CLARITY Act korrigiert. Jetzt nennt der Ripple-CEO Ende Mai als neues Ziel — und diesmal klingt er zuversichtlicher als je zuvor.
Das letzte Hindernis
Das zentrale Problem ist seit Januar dasselbe: Dürfen Krypto-Plattformen wie Coinbase zinszahnliche Prämien auf Stablecoin-Guthaben zahlen? Banken sehen darin direkte Konkurrenz zu Sparkonten. Senator Thom Tillis will noch in dieser Woche einen überarbeiteten Kompromissvorschlag vorlegen. Akzeptieren beide Seiten den Entwurf, kann der Bankenausschuss endlich das seit Januar blockierte Markup ansetzen.
Garlinghouse formulierte es auf dem Semafor World Economy Event in Washington so: „Wenn die Frustration ihren Höhepunkt erreicht, kommt der Kompromiss — und es wird erledigt.“ Der Rückhalt wächst: Coinbase, US-Finanzminister und SEC-Vorsitzender haben sich zuletzt öffentlich für das Gesetz ausgesprochen. Patrick Witt, Krypto-Berater des Weißen Hauses, bestätigte, dass die Verhandlungen „im Hintergrund erhebliche Fortschritte gemacht“ hätten.
Der Zeitdruck ist real. Schafft das Gesetz den Ausschuss nicht vor Mai, schrumpft das Zeitfenster vor der Sommerpause des Kongresses drastisch. Danach droht das Vorhaben bis nach den Midterms 2026 zu versanden.
Institutionelle Absicht trifft Kursschwäche
XRP notiert aktuell bei 1,35 US-Dollar — rund 62 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 3,56 Dollar. Das spiegelt die anhaltende Unsicherheit wider. Eine Coinbase-EY-Umfrage unter 351 institutionellen Investoren zeigt: 25 Prozent planen, XRP 2026 ins Portfolio aufzunehmen. Allerdings nennen 65 Prozent regulatorische Klarheit als einziges Hindernis. Solange der CLARITY Act nicht verabschiedet ist, bleibt institutionelles Kapital weitgehend an der Seitenlinie.
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Das hindert europäische Investoren nicht am Einstieg. Für die Woche bis zum 11. April verzeichneten XRP-Investmentprodukte Zuflüsse von 119,6 Millionen Dollar — der stärkste Wochenwert seit Dezember. Mehr als die Hälfte aller globalen Kryptofonds-Zuflüsse floss in XRP-Produkte, fast ausschließlich aus Europa.
Standard Chartered setzt auf den Gesetzeseffekt
Standard Chartered hat sein XRP-Kursziel für 2026 auf 2,80 Dollar gesenkt — ein Rückgang von 65 Prozent gegenüber der ursprünglichen Prognose von 8 Dollar. Für 2028 hob die Bank das Ziel auf 12,60 Dollar an. Die Bedingung: Der CLARITY Act muss verabschiedet werden, und XRP-ETFs müssen Zuflüsse von über 4 Milliarden Dollar anziehen.
Die SEC und CFTC haben XRP im März bereits als digitale Ware klassifiziert — eine bindende Regelung, die stärker ist als bloße Behördenleitlinien. Garlinghouse betont jedoch: Nur ein Bundesgesetz sichert den Rahmen dauerhaft ab. Ende Mai wird zeigen, ob der Kongress liefert.
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