XRP: Entscheidende Wochen voraus

Das Zeitfenster für legislative Klarheit bei XRP wird enger. Der U.S. Senat debattiert über den CLARITY Act, die Passage-Wahrscheinlichkeit ist zuletzt deutlich gefallen — und gleichzeitig sendet der Derivatemarkt bullische Signale. Ein Widerspruch, der die aktuelle Lage gut beschreibt.
CLARITY Act: Von 82 % auf 54 %
Senate Banking Chairman Tim Scott hat auf Fox Business erklärt, dass ein Markup des CLARITY Acts im April möglicherweise nicht mehr stattfinden wird. Drei Hürden stehen noch im Weg: der Stablecoin-Yield-Streit, der DeFi-Abschnitt und die Ausrichtung aller republikanischen Senatoren. Die Polymarket-Odds für eine Verabschiedung in diesem Jahr sind von 82 % im Februar auf 54 % gefallen.
Ripple-CEO Brad Garlinghouse verschob den Zeitplan zuletzt auf Ende Mai und zeigte sich beim Semafor World Economy Event in Washington vorsichtig optimistisch: Der Stablecoin-Yield-Streit, der das Gesetz seit Januar blockiert, stehe kurz vor einer Lösung. Politischen Rückenwind gibt es indes: Coinbase-CEO Brian Armstrong befürwortete das Gesetz Anfang April — nachdem er es zweimal abgelehnt hatte. Finanzminister Bessent veröffentlichte am selben Tag ein Meinungsstück im Wall Street Journal, in dem er es unterstützte.
Sollte das Gesetz kommen, erhalten Banken die rechtliche Grundlage, XRP in Ripples grenzüberschreitendem Zahlungsnetzwerk zu nutzen — ein Schritt, der institutionelles Kapital in größerem Maßstab mobilisieren könnte.
ETF-Zuflüsse und Derivate-Signale
Institutionelles Kapital kehrt zurück. U.S.-gelistete Spot-XRP-ETFs verzeichneten an einem einzigen Tag Zuflüsse von 17,1 Millionen Dollar — der höchste Tageswert seit Februar. Das verwaltete Vermögen der sechs von der SEC genehmigten Fonds überschreitet nun die Milliarden-Marke, die kumulierten Zuflüsse liegen bei 1,25 Milliarden Dollar.
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Das passt zum Derivatemarkt: Das Open Interest kletterte auf 1,89 Milliarden XRP, begleitet von positiven Funding Rates. Obendrein ist seit dem 15. April die MiCA-konforme Euro-Stablecoin EURCV der Société Générale auf dem XRP Ledger live — ein Signal, dass traditionelle Finanzinstitutionen die Plattform als Infrastruktur für institutionelle Abwicklungen ernst nehmen.
Standard Chartered kappt Kursziel deutlich
Der Kurs notiert aktuell bei 1,43 Dollar, rund 60 % unter dem 52-Wochen-Hoch. Standard Chartered hat seine Jahresprognose zuletzt von 8 Dollar auf 2,80 Dollar gesenkt. Analyst Geoffrey Kendrick betont, die 2,80-Dollar-Marke sei eine Mindesterwartung auf Basis makroökonomischer Erholung — die höheren Zwischenziele hängen explizit von der Verabschiedung des CLARITY Acts und kumulierten ETF-Zuflüssen von mehr als 4 Milliarden Dollar ab.
Bis Ende April stehen zwei weitere Katalysatoren an: Am 22. April läuft der US-Iran-Waffenstillstand aus, am 28. und 29. April tagt das FOMC — das letzte Meeting unter Fed-Chef Powell. Das Banking Committee hat grob zwei Wochen, um einen Abstimmungstermin zu planen, bevor die Midterm-Politik den Senatskalender dominiert.
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